Fachwelt

Wer forscht? Wer fragt nach? Wer denkt über den Tellerrand hinaus? 

Selbst ohne Spezial-Thema Endometriose, war es für mich schwer eine passende gynäkologische Betreuung zu finden. In Kombination mit Endometriose & Diabetes traf ich auf reihenweise Schulterzucken und Ahnungslosigkeit. Aktuell bin ich froh eine Ärztin gefunden zu haben, die Diabetes & Endometriose in Auswirkung und Ernsthaftigkeit, richtig einschätzen kann und dafür ein offenes Ohr hat. Betrifft es doch beides den Hormonhaushalt meines Körpers. Dafür fahre ich einfach circa 55 km und bekomme immer sehr kurzfristig Termine. Wochenlang oder Monatelang auf einen Termin zu warten, weil die Praxis-Kapazität vor dem Andrang der Schwangeren übervoll ist, kommt für mich nicht in Frage (ist aber in meiner Region üblich).

www.endometriose-vereinigung.de;  www.endometriose-liga.eu;  www.eva-info.atwww.endometriose-sef.de

Die Verbände, Gesellschaften und Selbsthilfe Gruppen, leisten wichtige Unterstützung. Leider ist in Bezug auf meine Krankheiten Kombination insgesamt sehr wenig bis nichts bekannt. Was ich mir wünsche, ist mehr Augenmerk auch in Bezug auf besser verträgliche Therapien, bessere Anerkennung im Bereich der Sozialmedizin (wenn es um Themen wie Arbeitsunfähigkeit, Schwerbehinderung, Erwerbsminderungsrente etc...geht), Neuentwicklung interdisziplinärer (Fachbereichsübergreifenden) Diagnosemöglichkeiten und Behandlungsansätzen. Bisher gibt sich die Fachwelt mit den herkömmlichen Diagnose und Therapie Möglichkeiten zufrieden. Das finde ich nicht gut!

Im Bereich der alternativen Therapiemöglichkeiten / Naturheilkunde gibt es eine Vielzahl an unterstützenden Maßnahmen. Beides zu kombinieren ist für mich am sinnvollsten, denn sowohl die Schulmedizin als auch die alternativen Therapien, haben ihre Grenzen. Einer der wenig mir bekannten Schulmediziner die auch alternative Therapien anwenden ist:

http://www.dr-schulte-uebbing.de/seiten/leistungsspektrum/frauenheilkunde.html

Folgendes habe ich schon ausprobiert oder wende ich nach wie vor an: 

Akupunktur, Coaching, EMDR, Homöopathie, Irisdiagnostik, Phytotherapie, Osteopathie, Physiotherapie, Psychotherapie, therapeutisches Reiten, Bachblüten, Schüssler-Salze, Ernährungstherapie mit Nahrungsergänzungsmitteln, Ernährungstherapie ohne Nahrungsergänzungsmittel; 

www.frauen-naturheilkunde.de/gp/index.php/Publikationen;  https://www.dr-becherer.de/72.htmlwww.carstens-stiftung.de/artikel/homoeopathie-bei-endometriose.html

Leider sind sehr viele alternative & naturheilkundliche Therapien sehr kostenintensiv und selbst zu bezahlen. Davon bin ich aus mehreren Gründen absolut nicht begeistert!