#74 diätschmankerl - live im TV 📺 Klappe die 2.

ich bin stolz wie Oskar🤗🙏😍 

dennoch möchte ich euch folgendes sagen, denn schließlich habe ich diesen Blog und berichte aus meinem Leben. Auch wenns manchmal unangenehm ist. 

Linkes Bild: Obwohl ich aufgeregt war für den ersten Dreh. Ich habe super gut geschlafen und hatte den ganzen Tag über keine Schmerzen, super Blutzucker Werte und keine Panik. Ich habe mich ausgeschlafen fit und gefühlt.

Rechtes Bild: Gestern war einfach nicht mein Tag. Das ist deutlich zu sehen. Die Nacht verlief schlaflos (ich konnte einfach nicht schlafen) hatte schon den Tag zuvor bis über den gesamten Tag, Blutzuckerwerte von 200 bis 350 mg/dl, hatte Endometriose Schmerzen und Panikgefühle 😖 ich wäre am liebsten auf und davon gerannt. Was tun? Hätte ich den Fernsehleuten absagen sollen? Mein Körper sagt: Ja, unbedingt. Mein Verantwortungsbewusstsein sagt: Nein, das geht doch nicht. 

Aber ich habe ja in den letzten Jahren dazu gelernt! Weil ich vor lauter “wieder auf die Beine kommen” viel, zu viel gemacht habe, muss jetzt wieder eine Pause her.

Also erstmal wieder erholen und Kraft tanken. Ganz wichtig! 

(Achja und für alle die denken... ich würde gut verdienen durch die Fernseh Engagements? Falsch gedacht🤥)

 

#68 Negative Gedanken

Oder: das bringt doch alles nichts, wozu überhaupt noch aufstehen morgens? 

Heute ist mir mal danach ein etwas unschönes Thema anzusprechen.

Kennst du es auch? Du hast keine Lust dich mit deiner Krankheit, deinem Alltag UND der Krankheit, einfach mit allem was das betrifft auseinander zusetzen? Viel mehr noch, du willst gar nicht aufstehen, weil es dir einfach alles zu viel ist? Bei mir sind es diese oder ähnliche Gedanken. Vielleicht bei dir auch? 

Eine Zeit lang dachte ich: jetzt werd ich auch noch depressiv? Ohje, das darf ich nicht zulassen! Nicht das auch noch! Viele Jahre hat mich das belastet, weil ich nicht wusste wie ich damit umgehen sollte. Von ärztlicher Seite kamen wenig brauchbare Infos. Alternativ Therapeuten sahen sich veranlasst ihr gesamtes schräg esoterisches Wissen auszupacken, das mir genauso wenig weitergeholfen hat. Die Fachleute im Bereich Psychologie oder ähnlich, sehen einen in diesem Punkt ja sowieso als belastet an. Denn ihrer Ansicht nach steckt hinter jeder körperlichen Beschwerde eine psychische Ursache und mir wurde der Rat gegeben dringend was tun, sonst würde es nur noch viel schlimmer

Der einzige der immer an mich glaubt, ist mein Diabetologe: der meinte, ich sei auch nicht ”verrückter” als andere Menschen 👍  das tut immer gut zu hören.

Es war nicht einfach MEINEN Weg zu finden, aber ich wusste die ganze Zeit. All das passt einfach nicht zu mir, das bin ich nicht! Ich fühlte mich missverstanden. Aber wie komme ich weiter?

Tadaaaa! Wahrscheinlich fragst auch du dich, was Ernährung und Marketing miteinander zu tun haben? Stimmt erstmal nix ausser, dass es einfach meine beiden Lieblingsbereiche des Lebens sind. Im Bereich Medizin, Psychologie und Ernährung bin ich einfach auf keine Antwort auf meine Fragen gestoßen, ABER im Marketing! Wer hätte das gedacht? Um den Bogen wieder zu bekommen...und dich nicht mit total begeistertem Marketing Geschwafel zu langweilen... die Neurowissenschaftliche Forschung beschäftigt sich intensiv mit dem Gehirn des Menschen und desse Einflussfaktoren für gute und schlechte Gefühle. Was beeinflusst deine Leistungsfähigkeit? Was begeistert dich? Und was für biochemische Abläufe stecken hinter Was ist normal und was ist krank? Wie sind die Reaktionen des Gehirns auf körperliche Beschwerden? Wie kann man Einfluss nehmen?

FAZIT: Aufgrund dieser biologischen und biochemischen Abläufe im Gehirn & Körper, ist es ganz NORMAL, dass Krankheiten schlechte Gefühle auslösen. Genauso wie Wohlbefinden gute Gefühle auslöst 🤩 Das ist weder unnormal, komisch, krank oder sonst was. Deshalb muss sich keiner schämen, komisch vorkommen oder sich schlecht fühlen dadurch 🌸 jeder der einem etwas anderes weis machen möchte, hat die neuesten Erkenntnisse der Forschung noch nicht wahrgenommen. 

Ich finde das sehr erleichternd. Ich komme dank dieses Wissens viel besser zurecht. Ich wünschte nur  diese Information früher gehabt zu haben, denn dann hätte ich mir so manch schweren Gedanken und grübelnde Nacht weniger antun müssen. Ich bin im Nachhinein immer noch fast sauer auf die Personen die mir (obwohl ich Hilfe gesucht habe) unbedacht ihre “Erklärungen und Hilfen” an den Kopf geschmettert haben ohne zu überdenken, was die Folgen ihrer Aussagen sein könnten. Nämlich dass ich mich noch schlechter gefühlt habe und mir selbst ein schlechtes Gewissen gemacht habe. Zusätzlich zu dem von Außen gemachten.

Dabei wäre es so einfach mit ein bisschen Liebe, Mitgefühl, Anteilnahme und Verständnis die schlechten Gefühle in gute umzuwandeln 😍 . 

Also bitte nicht verzweifeln! Jeder und Jede gibt ihr Allerbestes um mit der Krankheit & dem Leben zurecht zukommen. Man darf sich damit auch schlecht fühlen, genauso wie man sich gut fühlen darf. 

Sich Hilfe, Unterstützung und ein offenes Ohr zu suchen, kann wenn gewünscht ein Weg sein, damit umzugehen. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache und deshalb: finde deinen eigenen Weg! Denn nur der ist für dich der Richtige! 💜🔮  Egal ob alleine oder mit Unterstützung! 

#66 Wie wurde ich heilpraktisch behandelt?

Der Vollständigkeit halber nun auch noch die versprochene Info, über meine heilpraktische Behandlung. Eigentlich mit dem Ziel, die Zyste verschwinden zu lassen, nun haben wir es umgeändert in eine "Zysten-Verhinderungs-Präventiv" Behandlung. 

Nach einem erneut ausführlichen Gespräch, darüber was sich seit dem Telefon-Termin (siehe Beitrag #61, 62) getan hat, ging die Behandlung los. Meine Heilpraktikerin arbeitet so: 

(1. nicht immer: Irisdiagnose) 2. Bestimmung der geeigneten homöopathischen-, phytotherapeutischen- und Mikronährstoff-Mittel 3. Auswahl (anhand Palpation) der passenden Akupunktur-Punkte 4. Injektion der ausgewählten Mittel in die ausgewählten Akupunktur-Punkte; 
Weil dies für mich sehr anstrengend ist, bekomme ich nach den Injektionen immer noch eine kleine Aromatherapie und Beruhigungsmassage; 

Bei normaler Akupunktur bin ich immer sehr Unterzucker gefährdet, Nein! ich habe immer einen starken Unterzucker, deshalb wendet sie die reine Akupunktur bei mir nicht an. 

Ziel dieser Behandlung war nun wieder: die Durchblutung bei meinen Schwachstellen zu verbessern, meine hormonelle Achse zu beeinflussen und präventiv zu arbeiten. 

Mehr als 2 oder 3 mal im Jahr bin ich nicht in Behandlung. Da die Wirkung so intensiv und nachhaltig ist. Diesmal kommt ausnahmsweise ein Termin in 3 Monaten dazwischen. 

Ich möchte noch ausdrücklich dazu sagen: meine Heilpraktikerin übt ihren Beruf schon seit mehr als 30 Jahren aus. Sie ist sowohl schulmedizinisch, pharmazeutisch und chinesisch ausgebildet. Insgesamt sehr bodenständig und kein bisschen esoterisch. Das in Kombination ist mir sehr wichtig. Denn auch hier ist mir Behandlungsqualität extrem wichtig. Über Geld spricht man ja weniger: aber auch hier ist mir eine ordentliche Rechnung mit fairem Preis sehr wichtig. 

 

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#65 Phytotherapie - oder was hat geholfen?

Es wäre übertrieben zu sagen: genau DAS oder jenes hat geholfen. Meine Gynäkologin wollte von vornherein abwarten ob die Zyste sich nicht von selbst wieder zurückbildet, sie meinte es sähe danach aus, könnte aber so 3 bis 4 Wochen dauern. 

Ab dem Moment in dem ich von der Zyste wusste, sind noch mehr frische Kräuter, Heilkräutertees und gesunde Gerichte bei mir eingezogen, weil ich meine Zyste mit allem "bombardieren" wollte was mir zu Verfügung steht. 

Ich habe also mir genau die Kräuter ausgesucht, die zu mir und meinem Krankheitsbild passen. Weil ich die Ausbildung dazu habe, kann ich das selbst. Für dich: hole unbedingt Rat eines ExpertenIn ein, denn da sind einige Dinge zu beachten! Und habe die Dosierung ordentlich erhöht. Ziel war es den Blutfluss, das Lymphsystem und die Leber anzukurbeln. Zu jeder Mahlzeit standen jede Menge Kräuter und zusätzlich jeweils spezielle Kräutertees auf dem Speiseplan. Bitte nochmals beachten: keine Eigenmedikation!

Für mich gesprochen: die Zyste ist nun nach circa 8 Tage (nach Bekanntsein, insgesamt hatte ich sie wahrscheinlich circa 2 Monate) weg. Meine Gynäkologin, meine Heilpraktikerin und mein Diabetologe sind sich mit mir insofern einig: die Kräuter haben meinen Körper beim Heilungsprozess unterstützt. Was genau für das SCHNELLE Verschwinden der Zyste verantwortlich ist, kann man nicht genau sagen. (Persönlich: wundert es mich im Nachhinein nicht mehr, denn ich kenne aus meiner ernährungstherapeutischen Arbeit, einige ähnlich positive Beispiele). 

 

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#64 Mein Glückstag! Zyste ist weg!

Ich kanns kaum glauben 😳 Die Zyste ist weg! weg! weg! 

Vor dem zweiten Klinik Beratungstermin, war ich nochmal zum Gespräch bei meiner Gynäkologin. Sehr schweren Herzens, hatte ich mich eigentlich schon auf einen weiteren Krankenhausaufenthalt, eine eventuelle OP und all das eingestellt. Meine Gynäkologin wollte nochmal sicher gehen und nach meinen akuten Beschwerden kontrollieren. Und was soll ich sagen: wir alle konnten es nicht glauben, da ist nichts mehr zu sehen gewesen! Ich freu mich soooooo unendlich und kann mein Leben wieder leben 🌸

 

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#63 Paralympics

Um ehrlich zu sein, ich verstehe überhaupt nicht, warum die olympischen Spiele nicht für Alle gemeinsam stattfinden können? Dann wären sie halt länger - ok, aber so könnten ALLE Sportler GEMEINSAM ihren Sport leben, feiern und genießen. Und da Sport immer auch Vorbild-Charakter hat, signalisiert das ein GEMEINSAMES Bild der Gesellschaft. Das wäre Inklusion!

 

 

#62 Homöopathie bei Endometriose-Zyste

Meine Heilpraktikerin ist sowohl schulmedizinisch ausgebildet, als auch pharmazeutisch. Nur so kann man, meines Erachtens, wirklich ganzheitlich therapieren. Gestern haben wir den neuen Fahrplan für die "Zystenzeit" festgelegt. Da sie mich kennt, und erst in 1 Woche einen Termin frei hat, haben wir das vorab telefonisch gemacht.

Ich schildere dir einfach mal wie MEIN alternativer Therapieversuch aussieht. Und noch ein Hinweis: für mich ist weder die Einnahme der Globuli (viel Zucker! - da meine Mengen über einzelne Stück hinaus gehen), noch die Einnahme von Tabletten (MilchZUCKER!) noch die Einnahme mit Alkohol geeignet. Am liebsten nehme ich die Ampullen, die ich auch ins Wasserglas geben kann oder mir selbst spritze (als Diabetikerin bin ich das gewöhnt). Ampullen sind leider viel teurer und deshalb mische ich, kleine Mengen Globuli und Ampullen. 

Schritt 1: Durchblutung verbessern mit Cerebrum
Als Diabetikerin habe ich eine schlechtere Durchblutung. Und meine Schwachstelle ist mein Kopf und das linke Auge. Auf dem ich ja auch schon eine diabetische Retinopathie habe. Vormittags ist meine schlechte Zeit. 
Zum Frühstück 10 Globuli Cerebrum  

Schritt 2: Endometrium gegen die Endometriose und Zyste. 
Circa 25 Globuli oder eine Ampulle in ein 1 Liter Wasser und über den Tag verteilt trinken. 

Schritt 3: Lachesis (mein Konstitutionsmittel und wirksam gegen Endometriose und Zysten) 
Circa 20 Globuli oder eine Ampulle in 1 Liter Wasser und über den Tag verteilt trinken. 

Zusätzlich ein MEIN Heilkräutertee, aus: Frauenmantel, Schafgarbe, Löwenzahn, Brennnessel und Schachtelhalm;  Die Kombination aus Bitterstoffen, entzündungshemmenden und strukturgebenden Pflanzenwirkstoffen beeinflusst, Leber/Galle, Diabetes, Zyste und ist blutreinigend bzw. harntreibend um die Schmerzmittel besser ausscheiden zu können. 

Wie ich nächste Woche behandelt werde, folgt...

Bitte beachte: Ich schildere MEINE Therapie und MEINE Symptome. Sowohl schulmedizinisch als auch alternativmedizinisch bin ich ständig in Betreuung. Ich wende die alternativmedizinischen Therapien in Kombination zur schulmedizinischen an. Bitte nicht auf eigene Faust, ohne Rücksprache mit deinem ArztIn oder TherapeutIn, nachmachen! :-)

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#60 Phytotherapie - meine grüne Medizin

Um meinen Körper in dieser besonders anstrengenden "Zystenzeit" bestmöglich zu unterstützen, möchte ich euch meine grünen Helferlein vorstellen. Mir bedeuten sie unendlich viel, wahre Schätze! 

Ich versuche die gesundheitsfördernden Wirkungen unserer heimischen Kräuter und Pflanzen für mich zu nutzen, um meine Durchblutung zu verbessern, die Entzündungsreaktion in Schach zu halten, eventuell weniger Schmerzmittel nehmen zu müssen und einfach soviel Hilfe in meinen Körper zu bekommen wie möglich. 

Meine Kräuterküche findest du in meinen Rezepten und vielleicht hast du ja auch Lust mal das ein oder andere Essen zu "vergrünen"?

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#61 "Schwierig"

Ja, aber echt! 

Die Oberärztin steht vor mir, versucht ein optimistisches Gesicht aufzusetzen (was ihr nur für wenige Sekunden gelingt) und sagt zu mir: "es ist wirklich schwierig". Kurzum es gibt keine heilsame Therapie für mich. Abwarten, Hormontherapie oder Operation. Aber das ist alles nur "Symptom-Kosmetik". Es dreht sich alles im Kreis und alles hat enorme Auswirkungen auf mich. Mittlerweile reden wir nicht mehr von "nur" erhöhten Blutzuckerwerten oder "Schmerzen" sondern von weitaus mehr. Diabetes Typ 1 alleine ist noch zu bewerkstelligen. Endometriose vielleicht auch. Aber beides in Kombination, ist wie Pest und Cholera zusammen. Leider muss ich es so drastisch sagen, denn es ist einfach die Realität. 

Die Zyste macht mich so schwach und bringt einfach alles durcheinander, dass ich (wie bereits vor der Gebärmutter Entfernung und ein Grund dafür) wieder in der gleichen Misere bin. Wenn es meinem Körper zuviel wird, wird mir schwarz vor Augen und schwups ist der Kreislauf im Keller und ich "weg". Deshalb bin ich als Notfall in der Gyn Ambulanz "meiner" Klinik gelandet. Dank Infusionen ging es mir wieder besser. 

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#59 Zufrieden mit Hysterektomie?

mich hat die Frage erreicht: ob ich zufrieden bin mit der Gebärmutter Entfernung?

Ja, eindeutig!  

Die Gebärmutter samt Eileiter wurden laparoskopisch entfernt. Die Eierstöcke sind noch da.  

Bin ich deshalb in den verfrühten Wechseljahren?  ich finde nicht. Meine Eierstöcke produzieren noch Hormone und ich habe jeden Monat Zyklus Beschwerden mit Pochen, Ziehen, Schmerzen, Stimmungsschwankungen, genervt sein. Mal mehr mal weniger. Kopf-, Rücken-, Nacken-, Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen habe ich schon seit Jahrzehnten. Schwindel und Durchblutungsstörungen, weiters Angst und Panik, hatte ich extrem unter Visanne. Leichter Bluthochdruck und Nierenbeschwerden ebenso, wurden unter Visanne noch schlechter.  

Seit der "Total OP" sind die extremen Schmerzen und Krämpfe weg. Meine "Tage" vermisse ich keine Sekunde. Im Gegenteil, mein Körper hat sich dagegen immer gewährt und ich konnte damit nie was anfangen, bis hin dass ich das Blut gar nicht mehr sehen konnte. 

Siehst du dich international um, so gibt es den Begriff "surgical induced menopause" (so oder ähnlich) der ausdrückt, dass man auch ohne Gebärmutter mit Eierstöcken eine Art verfrühte Wechseljahre hat. meine oben genannten Symptome sind darunter zu finden. Circa 1 bis 2 Jahre nach der Operation würde das einsetzen.

Hat sich mein Körper verändert? Nein und ich fühle keine Leere sondern Erleichterung.  

Mithilfe der EMDR Therapie habe ich mich intensiv auf die OP vorbereitet und bin sehr einverstanden damit.

Einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte ich nie, wenn es sich ergeben hätte ok, so eben nicht.  

Ich hätte mir gewünscht mehr Unterstützung seitens der Ärzte zu haben. Sie haben mir die Entscheidung absichtlich schwer gemacht. Das finde ich unfair! Es kostete mich neben meiner täglichen Ohnmacht wegen der zu starken Schmerzen noch mehr Kraft. Ich hatte das Gefühl sie halten mich davon ab gesund zu werden. 

Liebste Silvia, danke für das wundervolle Bild 🌸

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#58 Zysten - Wundermittel?

Klar, bin ich immer wieder neu in Aufruhr, wenn ich wieder mehr Beschwerden habe. Dann recherchiere ich noch mehr als sonst und überlege mir, was für mich die Lösung sein könnte. Diesmal muss ich aber sagen, soviel Unfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es ist so schade, dass im Bereich der alternativen Heilmethoden (Homöopathie, TCM, etc...) aber vor allem der Ernährung, so konfuse, wild durcheinander gewürfelte "Weisheiten" gibt. 

Ist doch klar, wenn man eine schlechte Diagnose erhält, dass man sich Sorgen macht und alles tun möchte damit sich die Situation verbessert. Auch ich habe mich heute dabei ertappt, dass ich mich gefragt, habe: "sollte ich dies oder jenes noch ausprobieren". Bei genauerem Hinschauen, habe ich mich nur genauso verwirren lassen. Unwissenschaftliche, unseriöse Informationen sind selbst für Fachleute manchmal schwer zu enttarnen. 

Mein Wunsch ist, dass die Zyste von selbst verschwindet. Dass dabei Frischkäse helfen soll oder eine Frucht (deren Namen ich nicht mal mehr erinnere) aus exotischen Ländern...? Gleichzeitig aber weder Milchprodukte oder Fruchtzucker gegessen werden soll (so die Empfehlung) ist nicht nur ein Widerspruch in sich selbst, sondern Quatsch. Ein Wundermittel nach dem anderen wird angepriesen, teilweise schwer erhältlich in unseren Breitengraden, verleitet mich wirklich nachzudenken und zu sagen: "da stimmt doch was nicht!". 

Mein Fazit:
1. so schlecht, wie diese Information mir weis machen möchten, ist mein bisheriges Verhalten nicht. 
2. ich lasse mir keine Glaubenssätze, die mir die Schuld an meiner Erkrankung geben, einreden. 
3. denn: mehr als ich für meine Gesundheit tue, geht nicht mehr. 
4. ich will mein Leben genießen! Dazu gehört für mich neben vielen anderen Dingen, eine wunderbar köstliche, genussreiche, abwechslungsreiche Ernährung. 
5. Verbote oder Extreme kommen mir nicht auf den Teller!

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#57 Zyste - ich bin total deprimiert!

Eigentlich fehlen mir die Worte. 
Die letzten Wochen hatte ich wieder Stechen, Pochen, Ziehen und Schmerzen, die ich in dieser Form das letzte mal bei der Zyste vor 4 Jahren hatte (da wusste ich noch von gar nix). Interessanterweise sind die Schmerzen so unfassbar unterschiedlich, dass ich irgendwie sofort wieder an eine Zyste dachte. 

Ich muss zwar immer 1 Stunde zu meiner Gynäkologin fahren, aber ich bekomme immer sehr schnell einen Termin und ich fühle mich dort gut aufgehoben, weil sie fachlich versteht um was es bei Diabetes Typ 1 und Endometriose geht. 

Nach wenigen Sekunden Ultraschall war klar: Zyste am linken Eierstock. 

Meine Welt bricht zusammen. Ich war so positiv und fest davon überzeugt das Gröbste überstanden zu haben. 

Dass ich 1 Jahr nach der Gebärmutterentfernung eventuell wieder vor der nächsten OP stehe? damit hätte ich ganz und gar nicht gerechnet. Das wäre dann die 3. OP. Diese OP möchte meine Ärztin aber vermeiden, da es immer schwieriger wird mit den Verwachsungen und häufige Operationen einfach ungut sind. Ihr Vorschlag ist: circa 3 Wochen abwarten, dann weiter sehen. Werden die Beschwerden mehr, dann natürlich vorher. 

Ich habe Angst, dass diese Zyste von einer Sekunde auf die andere platzt. Diese Notsituation von vor 4 Jahren brauche ich nicht mehr! 

Ziel der Gebärmutterentfernung war, keine Hormone mehr nehmen zu müssen, da ich ein erhöhtes Thromboserisiko habe. Unter der Visanne hatte ich ja eine Durchblutungsstörung im linken Auge und seitdem eine diabetische Retinopathie. Deshalb sollte ich jegliche Hormoneinnahme vermeiden. Auf jedem Beipackzettel steht das was ich habe auch als Kontraindikation drauf und da ich schon eine Nebenwirkung hatte, gehe ich da kein Risiko mehr ein. Hormone würden wahrscheinlich neue Zysten verhindern. 
Ich würde mir ja sofort die Eierstöcke rausmachen lassen um neue Zysten zu vermeiden. Seitens der Ärzte kommt dazu ein klares: "Nein, das machen wir nicht. Sie sind noch viel zu jung um in die dann einsetzenden Wechseljahre zu kommen, und ab da würde sich das Thromboserisiko nochmal verschlimmern bzw. könnten sich die Wechseljahrsbeschwerden noch negativer auf alles auswirken. Und dann könnte ich erst recht keine Hormonersatz-Therapie nehmen."

Na, toll. Ich drehe mich seit Jahren im Kreis und habe es wirklich satt! Für meine Krankheits-Kombination gibt es einfach keine gut verträgliche, heilsame Hilfe. 

Ich brauche nun ständig jemand bei mir. Denn sollte diese Zyste wirklich platzen, kann ich mir selbst nicht mehr helfen. Nicht nur wegen der Schmerzen, sondern auch wegen dem Diabetes. Entspanntere Mädels, sagen nun vielleicht, "ja rufst halt dann den Krankenwagen an." Klar! Aber dann lande ich in "irgendeiner" Klinik, nicht in meiner und das möchte ich nicht. 
Und da ich ab sofort nur leichte Bewegung machen darf, besser noch "Couch-Potato" bin (dann steigt wieder der Insulinbedarf und Blutzucker, was wieder zu mehr Entzündung führt) Gibt es eine Menge Alltags-Dinge zu organisieren. Ausserdem habe ich durch den Diabetes ein erhöhtes Risiko einer Bauchfellentzündung nach einer geplatzten Zyste, damit ist nicht zu spaßen. Deshalb möchte ich diese Notsituation unbedingt vermeiden und kann nicht einfach ruhigen Gewissens abwarten. Ohne Hilfe, wäre das für mich nicht zu schaffen. 

Dafür, dass ich sprachlos bin, habe ich nun ganz schön viel getippt. Aber ich möchte einfach genau erklären was das Problem bei Diabetes Typ 1 und Endometriose ist. 

 

#56 Mehr oder weniger Beschwerden durch die Kälte?

Endometriose: weniger durch die Kälte, als den vereisten Boden habe ich mehr Schmerzen. Laufen auf eisigem Boden tut mir weh, weil ich nicht entspannt laufen kann. Das passiert ganz automatisch. Schneeräumen ist für mein Unterstübchen eine Katastrophe. 

Diabetes Typ 1: Im Winter habe ich weniger und andere Bewegung als zu anderen Jahreszeiten mit gemäßigten Temperaturen. Aktuell bewege ich mich zu wenig. Deshalb muss ich mehr Insulin spritzen. Das ist aber auch manchmal doof, weil:
Wenn ich draußen unterwegs bin, schwitze ich viel schneller, die Durchblutung kommt schlagartig in Schwung und der Blutzucker sinkt viel schneller zu stark ab.

Für mich eindeutig: Mehr! Ich habe das Gefühl in mir stockt alles. 

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#52 Zerbrechlich wie eine Glaskugel

Ihr werdet sicher auch bemerkt haben, dass ich mal etwas positiver schreibe und manchmal etwas betrübter. Woran liegt das?

Ich bin mit und ohne Krankheiten unterschiedlich gut gelaunt. Obwohl ich immer versuche eine positive Grundstimmung zu halten sind betrübte Zwischentöne unvermeidbar. An ganz schlechten Tagen habe ich sogar eine echte Schreibblockade. Mir ist wichtig das nicht hinten runter fallen zu lassen. Denn ich selbst kann mit Blogs nicht viel anfangen, wenn immer nur dargestellt wird "wie toll" alles ist. Da fühle ich mich überhaupt nicht abgeholt. Für die schlechten Tage, ist es auch wichtig zu wissen wie du damit umgehen kannst. Jeder ist anders und vielleicht kannst du dir bei mir was abgucken? 

Die Momente in denen es mir rundherum super gut geht sind selten. Ich manage meinen Alltag, meine Krankheiten, meine Wünsche, Hoffnungen und Ziele. Ich finde das anstrengend und habe manchmal Mühe, nicht wie eine filigrane Glaskugel zu zerbrechen. Einzelne Kratzer kann ich ganz gut wegstecken. Risse oder Sprünge sind schon schwerer zu verkraften. Manchmal reicht ein schiefer Blick, ein Missverständnis, eine Verhaltensweise und "pling" schon ist die Glaskugel zerbrochen. Besonders in Momenten, in denen es mir gesundheitlich nicht gut geht. Im Alltag habe ich eine ziemlich gute Strategie entwickelt wie andere Menschen das nicht so schnell sehen können, um mich zu schützen und nicht als "empfindlich", "kompliziert" oder "irgendwie komisch" abgestempelt zu werden. In manchen Situationen passt es einfach nicht so gut, das nach Außen zu tragen. Für kurze Momente super, langfristig keine gute Idee. Um dich zu motivieren dich nicht zu verstecken und zu dir selbst zu stehen,  schreibe ich darüber und meinen Blog macht es authentischer. 

 

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#48 Angst vor Operationen?

Ich bin ein riesengroßer "Hasenfuß"! Ich hatte schon immer Angst vor Ärzten und alleine der bloße Geruch einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses lassen mich fast ohnmächtig werden. Ich wäre wirklich mehr als froh, wenn ich damit überhaupt nichts zu tun haben müsste. 
Mich freiwillig operieren zu lassen käme mir nicht in den Sinn. Meine Not-OP konnte ich mir nicht aussuchen. Die OP zur Gebärmutter-Entfernung war geplant und das war fast noch schlimmer. 
Es stand ja nicht nur die Tatsache der Operation für sich ins Haus, sondern auch die Entscheidung Gebärmutter raus oder nicht. Wie ich es geschafft habe, mich gut vorbereitet darauf einzulassen seht ihr hier. 

http://innermotion.de/video-zum-thema-angst-vor-operationen/

#41 Eisenmangel und Endometriose

Bitte, bitte nicht unterschätzen und unbedingt die Blutwerte im Blick haben!

Oft sind die behandelnden ÄrztInnen so sehr auf die Endometriose fokussiert, dass etwas so vermeintlich banales wie ein Eisenmangel, total "hinten runter fällt". Das ist nicht gut, denn gerade wir Endometriose Betroffene, leiden durch den starken monatlichen Blutverlust noch schneller unter einem Eisenmangel. Das fatale daran ist, dass ein sich anschleichender Eisenmangel, nicht weh tut oder erstmal kaum spürbar ist. Denn der Körper mobilisiert das Eisen solange aus allen Speichern (Leber, Blut, etc...) bis alle Speicher leer sind. Erst dann beginnen die Blutwerte abzusinken. So hätte "Frau" eigentlich schon lange einen Eisenmangel, aber keiner bemerkt ihn. Kommt dazu noch eine überwiegend vegetarische oder vegane (o.a.) Kostform, rutscht der Eisenspeicher schneller in den Keller. 

Gerade wenn es um eine eisenoptimierte Ernährung geht, ist individuelle Beratung wichtig!

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#37 Weg mit den Scheuklappen!

und weg mit dem eigenen Tunnel!

Wie oft passiert es mir, dass... ich Dinge klar stellen muss, weil mich jemand vor vollendete Tatsachen stellt, die in seinen Augen die logische Schlussfolgerung dessen sind, was er sieht und damit automatisch richtig sein müssen? Dafür aber die korrigierende ehrliche Antwort meinerseits und somit die Wahrheit überhaupt nicht wahrnehmen, allenfalls zu einem skeptischen Stirnrunzeln führt, weil es so weit ausserhalb dessen ist, was für sie vorstellbar ist. Es lebe der eigene Tunnel!

Dass, das keinem weiterhilft ist selbsterklärend! 

Mein Tipp: Leute! stellt Fragen, seit neugierig, offen und unvoreingenommen, könnte sein, dass man ja auch mal auf Überraschungen, Ideen und Inspiration trifft ;-) 

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#34 Perfektion

Kann motivieren und blockieren. Wenn ich so in der Social Media Welt unterwegs bin, denke ich mir oft..."oh, der oder die sieht aber toll aus, das wirkt alles so perfekt"  

Dann bemerke ich was diese Erkenntnis mit mir macht.  

Natürlich möchte sich jeder in perfektem Glanz, gut aussehend, faltenfrei, frisch strahlend präsentieren. Klar, ich auch. Und dann gibt es auch noch Photoshop Porgramme! Es motiviert mich, leckeres Essen zu kochen um tolle Bilder zu knipsen, meine Leidenschaft auszuleben und Spaß zu haben! Um andere mit meiner Freude anzustecken und nicht um toll dazustehen oder im Mittelpunkt zu sein.

Es wäre nicht natürlich menschlich, wenn nicht automatisch der Vergleich käme. Die anderen machen es besser... kommen besser mit ihrer Krankheit zurecht, haben immer ein aufregenderes Leben mit Allem was sie sich wünschen und malerische Interpretationen schwirren in der Gedankenwelt herum. 

Die Blockade kommt dann, wenn der Vergleich mit sich selbst nicht gut ausfällt. Auch das wäre nicht menschlich, wenn wir dabei nicht mehr als kritisch mit uns selbst wären.  

Ist es das, was wir suchen?

Oh nein!

Deshalb, macht euch bitte keine dieser negativen Gedanken! Jeder gibt sein Bestes, alleine das verdient den größten Applaus! 🎉

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#33 Vor 1 Jahr undenkbar

Genau 1 Jahr ist es her, dass ich an diesem schönen Ort war. Damals kam ich um mich zu erholen und über meine Entscheidung: "lasse ich mir die Gebärmutter rausnehmen - ja oder nein?" nachzudenken. Jedoch kam ich aus meinem Bett samt Wärmflasche und Schmerzmittel nicht raus. Erholung Fehlanzeige! Entscheidung getroffen. Ja! mit ungewissem Ausgang. 

Dieses Jahr konnte ich die Zeit genießen und mich tatsächlich erholen. Mit Wärmflasche nur zum Bettwärmen und ohne Schmerzmittel. 

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