Bewegungsfreude

Sport ist mein Lebenselixier und manchmal auch “Mord”. Von Muskelkater zu Schmerzen und alles nur wegen dem oxidativen Stress.

Sich fit fühlen, gute Blutzuckerwerte und keine Schmerzen haben, das ist mittlerweile nötig um sich nach dem Sport gut zu fühlen. Achte mal darauf wie es bei dir ist?

Phytotherapie - oder was hat geholfen?

Es wäre übertrieben zu sagen: genau DAS oder jenes hat geholfen. Meine Gynäkologin wollte von vornherein abwarten ob die Zyste sich nicht von selbst wieder zurückbildet, sie meinte es sähe danach aus, könnte aber so 3 bis 4 Wochen dauern. 

Ab dem Moment in dem ich von der Zyste wusste, sind noch mehr frische Kräuter, Heilkräutertees und gesunde Gerichte bei mir eingezogen, weil ich meine Zyste mit allem "bombardieren" wollte was mir zu Verfügung steht. 

Ich habe also mir genau die Kräuter ausgesucht, die zu mir und meinem Krankheitsbild passen. Weil ich die Ausbildung dazu habe, kann ich das selbst. Für dich: hole unbedingt Rat eines ExpertenIn ein, denn da sind einige Dinge zu beachten! Und habe die Dosierung ordentlich erhöht. Ziel war es den Blutfluss, das Lymphsystem und die Leber anzukurbeln. Zu jeder Mahlzeit standen jede Menge Kräuter und zusätzlich jeweils spezielle Kräutertees auf dem Speiseplan. Bitte nochmals beachten: keine Eigenmedikation!

Für mich gesprochen: die Zyste ist nun nach circa 8 Tage (nach Bekanntsein, insgesamt hatte ich sie wahrscheinlich circa 2 Monate) weg. Meine Gynäkologin, meine Heilpraktikerin und mein Diabetologe sind sich mit mir insofern einig: die Kräuter haben meinen Körper beim Heilungsprozess unterstützt. Was genau für das Verschwinden der Zyste verantwortlich ist, kann man nicht genau sagen. 

 

Mein Glückstag! Zyste ist weg!

Ich kanns kaum glauben 😳 Die Zyste ist weg! weg! weg! 

Vor dem zweiten Klinik Beratungstermin, war ich nochmal zum Gespräch bei meiner Gynäkologin. Sehr schweren Herzens, hatte ich mich eigentlich schon auf einen weiteren Krankenhausaufenthalt, eine eventuelle OP und all das eingestellt. Meine Gynäkologin wollte nochmal sicher gehen und nach meinen akuten Beschwerden kontrollieren. Und was soll ich sagen: wir alle konnten es nicht glauben, da ist nichts mehr zu sehen gewesen! Ich freu mich soooooo unendlich und kann mein Leben wieder leben 🌸

 

Phytotherapie

Um meinen Körper in dieser besonders anstrengenden "Zystenzeit" bestmöglich zu unterstützen, möchte ich euch meine grünen Helferlein vorstellen. Mir bedeuten sie unendlich viel, wahre Schätze! 

Ich versuche die gesundheitsfördernden Wirkungen unserer heimischen Kräuter und Pflanzen für mich zu nutzen, um meine Durchblutung zu verbessern, die Entzündungsreaktion in Schach zu halten, eventuell weniger Schmerzmittel nehmen zu müssen und einfach soviel Hilfe in meinen Körper zu bekommen wie möglich. 

Meine Kräuterküche findest du in meinen Rezepten und vielleicht hast du ja auch Lust mal das ein oder andere Essen zu "vergrünen"?

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Zufrieden mit Hysterektomie?

mich hat die Frage erreicht: ob ich zufrieden bin mit der Gebärmutter Entfernung?

Ja, eindeutig!  

Die Gebärmutter samt Eileiter wurden laparoskopisch entfernt. Die Eierstöcke sind noch da.  

Bin ich deshalb in den verfrühten Wechseljahren?  ich finde nicht. Meine Eierstöcke produzieren noch Hormone und ich habe jeden Monat Zyklus Beschwerden mit Pochen, Ziehen, Schmerzen, Stimmungsschwankungen, genervt sein. Mal mehr mal weniger. Kopf-, Rücken-, Nacken-, Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen habe ich schon seit Jahrzehnten. Schwindel und Durchblutungsstörungen, weiters Angst und Panik, hatte ich extrem unter Visanne. Leichter Bluthochdruck und Nierenbeschwerden ebenso, wurden unter Visanne noch schlechter.  

Seit der "Total OP" sind die extremen Schmerzen und Krämpfe weg. Meine "Tage" vermisse ich keine Sekunde. Im Gegenteil, mein Körper hat sich dagegen immer gewährt und ich konnte damit nie was anfangen, bis hin dass ich das Blut gar nicht mehr sehen konnte. 

Siehst du dich international um, so gibt es den Begriff "surgical induced menopause" (so oder ähnlich) der ausdrückt, dass man auch ohne Gebärmutter mit Eierstöcken eine Art verfrühte Wechseljahre hat. meine oben genannten Symptome sind darunter zu finden. Circa 1 bis 2 Jahre nach der Operation würde das einsetzen.

Hat sich mein Körper verändert? Nein und ich fühle keine Leere sondern Erleichterung.  

Mithilfe der EMDR Therapie habe ich mich intensiv auf die OP vorbereitet und bin sehr einverstanden damit.

Einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte ich nie, wenn es sich ergeben hätte ok, so eben nicht.  

Ich hätte mir gewünscht mehr Unterstützung seitens der Ärzte zu haben. Sie haben mir die Entscheidung absichtlich schwer gemacht. Das finde ich unfair! Es kostete mich neben meiner täglichen Ohnmacht wegen der zu starken Schmerzen noch mehr Kraft. Ich hatte das Gefühl sie halten mich davon ab gesund zu werden. 

Liebste Silvia, danke für das wundervolle Bild 🌸

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Zysten - Wundermittel?

Klar, bin ich immer wieder neu in Aufruhr, wenn ich wieder mehr Beschwerden habe. Dann recherchiere ich noch mehr als sonst und überlege mir, was für mich die Lösung sein könnte. Diesmal muss ich aber sagen, soviel Unfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es ist so schade, dass im Bereich der alternativen Heilmethoden (Homöopathie, TCM, etc...) aber vor allem der Ernährung, so konfuse, wild durcheinander gewürfelte "Weisheiten" gibt. 

Ist doch klar, wenn man eine schlechte Diagnose erhält, dass man sich Sorgen macht und alles tun möchte damit sich die Situation verbessert. Auch ich habe mich heute dabei ertappt, dass ich mich gefragt, habe: "sollte ich dies oder jenes noch ausprobieren". Bei genauerem Hinschauen, habe ich mich nur genauso verwirren lassen. Unwissenschaftliche, unseriöse Informationen sind selbst für Fachleute manchmal schwer zu enttarnen. 

Mein Wunsch ist, dass die Zyste von selbst verschwindet. Dass dabei Frischkäse helfen soll oder eine Frucht (deren Namen ich nicht mal mehr erinnere) aus exotischen Ländern...? Gleichzeitig aber weder Milchprodukte oder Fruchtzucker gegessen werden soll (so die Empfehlung) ist nicht nur ein Widerspruch in sich selbst, sondern Quatsch. Ein Wundermittel nach dem anderen wird angepriesen, teilweise schwer erhältlich in unseren Breitengraden, verleitet mich wirklich nachzudenken und zu sagen: "da stimmt doch was nicht!". 

Mein Fazit:
1. so schlecht, wie diese Information mir weis machen möchten, ist mein bisheriges Verhalten nicht. 
2. ich lasse mir keine Glaubenssätze, die mir die Schuld an meiner Erkrankung geben, einreden. 
3. denn: mehr als ich für meine Gesundheit tue, geht nicht mehr. 
4. ich will mein Leben genießen! Dazu gehört für mich neben vielen anderen Dingen, eine wunderbar köstliche, genussreiche, abwechslungsreiche Ernährung. 
5. Verbote oder Extreme kommen mir nicht auf den Teller!