Bewegungsfreude

Sport ist mein Lebenselixier und manchmal auch “Mord”. Von Muskelkater zu Schmerzen und alles nur wegen dem oxidativen Stress.

Sich fit fühlen, gute Blutzuckerwerte und keine Schmerzen haben, das ist mittlerweile nötig um sich nach dem Sport gut zu fühlen. Achte mal darauf wie es bei dir ist?

Phytotherapie

Um meinen Körper in dieser besonders anstrengenden "Zystenzeit" bestmöglich zu unterstützen, möchte ich euch meine grünen Helferlein vorstellen. Mir bedeuten sie unendlich viel, wahre Schätze! 

Ich versuche die gesundheitsfördernden Wirkungen unserer heimischen Kräuter und Pflanzen für mich zu nutzen, um meine Durchblutung zu verbessern, die Entzündungsreaktion in Schach zu halten, eventuell weniger Schmerzmittel nehmen zu müssen und einfach soviel Hilfe in meinen Körper zu bekommen wie möglich. 

Meine Kräuterküche findest du in meinen Rezepten und vielleicht hast du ja auch Lust mal das ein oder andere Essen zu "vergrünen"?

P1040400.JPG

Zysten - Wundermittel?

Klar, bin ich immer wieder neu in Aufruhr, wenn ich wieder mehr Beschwerden habe. Dann recherchiere ich noch mehr als sonst und überlege mir, was für mich die Lösung sein könnte. Diesmal muss ich aber sagen, soviel Unfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es ist so schade, dass im Bereich der alternativen Heilmethoden (Homöopathie, TCM, etc...) aber vor allem der Ernährung, so konfuse, wild durcheinander gewürfelte "Weisheiten" gibt. 

Ist doch klar, wenn man eine schlechte Diagnose erhält, dass man sich Sorgen macht und alles tun möchte damit sich die Situation verbessert. Auch ich habe mich heute dabei ertappt, dass ich mich gefragt, habe: "sollte ich dies oder jenes noch ausprobieren". Bei genauerem Hinschauen, habe ich mich nur genauso verwirren lassen. Unwissenschaftliche, unseriöse Informationen sind selbst für Fachleute manchmal schwer zu enttarnen. 

Mein Wunsch ist, dass die Zyste von selbst verschwindet. Dass dabei Frischkäse helfen soll oder eine Frucht (deren Namen ich nicht mal mehr erinnere) aus exotischen Ländern...? Gleichzeitig aber weder Milchprodukte oder Fruchtzucker gegessen werden soll (so die Empfehlung) ist nicht nur ein Widerspruch in sich selbst, sondern Quatsch. Ein Wundermittel nach dem anderen wird angepriesen, teilweise schwer erhältlich in unseren Breitengraden, verleitet mich wirklich nachzudenken und zu sagen: "da stimmt doch was nicht!". 

Mein Fazit:
1. so schlecht, wie diese Information mir weis machen möchten, ist mein bisheriges Verhalten nicht. 
2. ich lasse mir keine Glaubenssätze, die mir die Schuld an meiner Erkrankung geben, einreden. 
3. denn: mehr als ich für meine Gesundheit tue, geht nicht mehr. 
4. ich will mein Leben genießen! Dazu gehört für mich neben vielen anderen Dingen, eine wunderbar köstliche, genussreiche, abwechslungsreiche Ernährung. 
5. Verbote oder Extreme kommen mir nicht auf den Teller!

Body Devices

Je technisierter die Diabetestherapie wird, desto mehr “Body Devices” so nenne ich sie mal, werden auf den Markt gebracht. Eigentlich eine super Sache oder? 
Der einzig große Nachteil, in meinen Augen, sie sind alle noch "invasiv". Ohne die Hautbarriere zu durchbrechen, kommt kein mir bekanntes aus. Und das verträgt nun mal nicht jeder. 

Ich hatte auch lange eine Insulinpume. Erst versprach sie die große Freiheit, ich war von der Technik begeistert. Dann begann sie mich mehr und mehr zu nerven. Die Freiheit schwand und ich fühlte mich nur noch angekettet.  

Seitdem möchte nichts mehr an meinem Körper haben. Aufgrund dessen wurde mir folgendes gesagt: In der Facharzt-Sprache gibt es die Bezeichnung “meine Krankheitsverarbeitung sei noch nicht abgeschlossen”. Ich frage mich wann das jemals sein soll? Bei einer Erkrankung die einen sekündlich daran erinnert, dass sie nun für immer da ist. Etwas das an mir klebt oder hängt, verstärkt das extrem. 

Mein kleines Stück Unabhängigkeit ist die Freiheit, nichts am Körper zu haben. DAS hilft mir bei meiner Krankheitsbewältigung!

Hoher Blutzucker durch Stress?

Ich werde immer wieder gefragt, ob das möglich ist, dass der Blutzucker - auch wenn man nichts ist - ansteigt? Und auch hoch bleibt?  

Ja! 

Denn bei Stress wird u.a. Cortison ausgeschüttet. Das ist Gegenspieler zum Insulin und schwächt die Insulin Wirkung im Körper ab.   

In Situation die du mit den Worten: Stress, Angst, Anspannung, Schmerzen, Leistungsdruck, Lernstress, Prüfungen, etc...; in Verbindung bringst ist das sehr gut möglich und sogar sehr wahrscheinlich. 

Da jeder Situationen anders empfindet, ist es auch möglich, dass du dich schon unwohl fühlst und andere noch gar nichts merken. Das macht aber nichts, jeder Mensch ist anders.  

Wie gehe ich damit um? 

Ich stelle mir immer die Frage, wie lange dauert mein Stress? Sind es kurze Situation unternehme ich wenig bist nichts. Dauert mein Stress länger, einige Tage bis hin zu Jahren, muss ich dringend eine Lösung dafür finden. Ich bin, je länger ich den Diabetes Typ 1 habe, immer weniger Stress resistent. D.h. Schon kurze Unruhe Zeiten werfen mich komplett aus der Bahn. Und damit meine ich tatsächlich komplett. Und meine Erholungszeit ist sehr lang.  

Mir hat es nie jemand gesagt, aber ich finde als Diabetiker sind wir besonders belastet und es ist in meinen Augen sehr wichtig, sich frühzeitig (nicht so wie bei mir, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war) Unterstützung, Inspiration und Anregungen zu holen um zu wissen wie du damit umgehst.