#74 diätschmankerl - live im TV 📺 Klappe die 2.

ich bin stolz wie Oskar🤗🙏😍 

dennoch möchte ich euch folgendes sagen, denn schließlich habe ich diesen Blog und berichte aus meinem Leben. Auch wenns manchmal unangenehm ist. 

Linkes Bild: Obwohl ich aufgeregt war für den ersten Dreh. Ich habe super gut geschlafen und hatte den ganzen Tag über keine Schmerzen, super Blutzucker Werte und keine Panik. Ich habe mich ausgeschlafen fit und gefühlt.

Rechtes Bild: Gestern war einfach nicht mein Tag. Das ist deutlich zu sehen. Die Nacht verlief schlaflos (ich konnte einfach nicht schlafen) hatte schon den Tag zuvor bis über den gesamten Tag, Blutzuckerwerte von 200 bis 350 mg/dl, hatte Endometriose Schmerzen und Panikgefühle 😖 ich wäre am liebsten auf und davon gerannt. Was tun? Hätte ich den Fernsehleuten absagen sollen? Mein Körper sagt: Ja, unbedingt. Mein Verantwortungsbewusstsein sagt: Nein, das geht doch nicht. 

Aber ich habe ja in den letzten Jahren dazu gelernt! Weil ich vor lauter “wieder auf die Beine kommen” viel, zu viel gemacht habe, muss jetzt wieder eine Pause her.

Also erstmal wieder erholen und Kraft tanken. Ganz wichtig! 

(Achja und für alle die denken... ich würde gut verdienen durch die Fernseh Engagements? Falsch gedacht🤥)

 

#70 Zeitumstellung

Wer hat an der Uhr gedreht? 

Ja, ich bin ein Uhrenmuffel...die exakte Zeit versetzt mich mindestens einmal täglich in Stress. Eigentlich möchte ich viel lieber nach meiner inneren Uhr leben. Aber in unserer Gesellschaft eher schwierig. Eine Armbanduhr trage ich deshalb auch nicht. Dennoch weiß ich ziemlich genau, wieviel Uhr es ist und wie lange ich brauche. 

Ich gehöre zu den vielen Menschen die auf die Zeitumstellung sehr gut verzichten können. Auch zu der Zeit als ich sehr viel geschäftlich gereist bin, haben mich die Zeitzonen kräftig durcheinander gewirbelt. 

Und ja, jedesmal stellt sich mir die Frage vor oder zurück? Wie lästig!!!

Es ist zwar nur 1 Stunde, aber ich habe trotzdem Schwierigkeiten in der Diabetes-Feinabstimmung. Irgendwie passt es einfach nicht. Das dauert bis zu 2 Wochen. Manchmal vergesse ich sogar die Zeit ma Blutzuckermessgerät umzustellen und als ich noch die Insulinpumpe hatte, war das genauso doof. Vor allem kostet es mich viel Energie mit meinem Bio-Rhythmus klarzukommen. Energieaufwand den ich mir wirklich gerne für was anderes sparen würde. 

Also 👍 für die Abschaffung der Zeitumstellung! 

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#68 Negative Gedanken

Oder: das bringt doch alles nichts, wozu überhaupt noch aufstehen morgens? 

Heute ist mir mal danach ein etwas unschönes Thema anzusprechen.

Kennst du es auch? Du hast keine Lust dich mit deiner Krankheit, deinem Alltag UND der Krankheit, einfach mit allem was das betrifft auseinander zusetzen? Viel mehr noch, du willst gar nicht aufstehen, weil es dir einfach alles zu viel ist? Bei mir sind es diese oder ähnliche Gedanken. Vielleicht bei dir auch? 

Eine Zeit lang dachte ich: jetzt werd ich auch noch depressiv? Ohje, das darf ich nicht zulassen! Nicht das auch noch! Viele Jahre hat mich das belastet, weil ich nicht wusste wie ich damit umgehen sollte. Von ärztlicher Seite kamen wenig brauchbare Infos. Alternativ Therapeuten sahen sich veranlasst ihr gesamtes schräg esoterisches Wissen auszupacken, das mir genauso wenig weitergeholfen hat. Die Fachleute im Bereich Psychologie oder ähnlich, sehen einen in diesem Punkt ja sowieso als belastet an. Denn ihrer Ansicht nach steckt hinter jeder körperlichen Beschwerde eine psychische Ursache und mir wurde der Rat gegeben dringend was tun, sonst würde es nur noch viel schlimmer

Der einzige der immer an mich glaubt, ist mein Diabetologe: der meinte, ich sei auch nicht ”verrückter” als andere Menschen 👍  das tut immer gut zu hören.

Es war nicht einfach MEINEN Weg zu finden, aber ich wusste die ganze Zeit. All das passt einfach nicht zu mir, das bin ich nicht! Ich fühlte mich missverstanden. Aber wie komme ich weiter?

Tadaaaa! Wahrscheinlich fragst auch du dich, was Ernährung und Marketing miteinander zu tun haben? Stimmt erstmal nix ausser, dass es einfach meine beiden Lieblingsbereiche des Lebens sind. Im Bereich Medizin, Psychologie und Ernährung bin ich einfach auf keine Antwort auf meine Fragen gestoßen, ABER im Marketing! Wer hätte das gedacht? Um den Bogen wieder zu bekommen...und dich nicht mit total begeistertem Marketing Geschwafel zu langweilen... die Neurowissenschaftliche Forschung beschäftigt sich intensiv mit dem Gehirn des Menschen und desse Einflussfaktoren für gute und schlechte Gefühle. Was beeinflusst deine Leistungsfähigkeit? Was begeistert dich? Und was für biochemische Abläufe stecken hinter Was ist normal und was ist krank? Wie sind die Reaktionen des Gehirns auf körperliche Beschwerden? Wie kann man Einfluss nehmen?

FAZIT: Aufgrund dieser biologischen und biochemischen Abläufe im Gehirn & Körper, ist es ganz NORMAL, dass Krankheiten schlechte Gefühle auslösen. Genauso wie Wohlbefinden gute Gefühle auslöst 🤩 Das ist weder unnormal, komisch, krank oder sonst was. Deshalb muss sich keiner schämen, komisch vorkommen oder sich schlecht fühlen dadurch 🌸 jeder der einem etwas anderes weis machen möchte, hat die neuesten Erkenntnisse der Forschung noch nicht wahrgenommen. 

Ich finde das sehr erleichternd. Ich komme dank dieses Wissens viel besser zurecht. Ich wünschte nur  diese Information früher gehabt zu haben, denn dann hätte ich mir so manch schweren Gedanken und grübelnde Nacht weniger antun müssen. Ich bin im Nachhinein immer noch fast sauer auf die Personen die mir (obwohl ich Hilfe gesucht habe) unbedacht ihre “Erklärungen und Hilfen” an den Kopf geschmettert haben ohne zu überdenken, was die Folgen ihrer Aussagen sein könnten. Nämlich dass ich mich noch schlechter gefühlt habe und mir selbst ein schlechtes Gewissen gemacht habe. Zusätzlich zu dem von Außen gemachten.

Dabei wäre es so einfach mit ein bisschen Liebe, Mitgefühl, Anteilnahme und Verständnis die schlechten Gefühle in gute umzuwandeln 😍 . 

Also bitte nicht verzweifeln! Jeder und Jede gibt ihr Allerbestes um mit der Krankheit & dem Leben zurecht zukommen. Man darf sich damit auch schlecht fühlen, genauso wie man sich gut fühlen darf. 

Sich Hilfe, Unterstützung und ein offenes Ohr zu suchen, kann wenn gewünscht ein Weg sein, damit umzugehen. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache und deshalb: finde deinen eigenen Weg! Denn nur der ist für dich der Richtige! 💜🔮  Egal ob alleine oder mit Unterstützung! 

#67 Diabetes Neu? Was tun?

Ich weiß nicht warum, aber ich denke in letzter Zeit immer wieder an die Zeit (na tolle Formulierung 🙈) als ich ganz neu Diabetes bekommen habe. Soviele Fragen stellten sich mir plötzlich. Damals gab es ja noch kein Internet und alles musste ich mir mühsam erfragen. Von Pontius zu Pilatus rennen und vielen Leuten viele Fragen stellen. Zur Diabetes-Eintellung (alleine der Begriff ist schon Quatsch, denn eine finale Einstellung gibt es nicht, es ändert sich immer irgendwas) war ich 1 Woche in einer Klinik. Was ich nach wie vor unsinnig finde, denn der Klinikalltag hat nichts mit dem Leben zu Hause zu tun. 

Wieder zu Hause stellte sich mir immer wieder die Frage, wie reagieren die Menschen wenn ich Blutzucker messe und Insulin spritze? Im privaten Umfeld war das ok, aber öffentlich? Ich ging von Anfang an recht offen damit um, bis ich (gerade von älteren Menschen) immer wieder offenkundige Anfeindungen erlebte. Manchmal unangenehm! Zusätzlich ist für mich der zweite Punkt: die Hygiene, ein Thema. Ich hasse es auf öffentlichen Toiletten, im Zug, im Hotel, auf einem Kongress, bei einer Fortbildung, mit "quasi" schmutzigen Händen messen und spritzen zu müssen. Deshalb hab ich immer Desinfektionstücher dabei. Luxuriöse Entspannung ist es für mich, alles das, schön sauber und bequem zu Hause machen zu können. Was das messen und spritzen in meinem privaten Umfeld betrifft, bin ich immer noch offen. Wenn ich privat jemanden Neuen kennenlerne, frage ich dennoch höflichkeitshalber  ob es ok ist? Damit habe ich sehr gute Erfahrung gemacht. Denn nicht jeder kann Nadeln und Blut sehen (ich eigentlich auch nicht😌) und das möchte ich respektieren. 

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#66 Wie wurde ich heilpraktisch behandelt?

Der Vollständigkeit halber nun auch noch die versprochene Info, über meine heilpraktische Behandlung. Eigentlich mit dem Ziel, die Zyste verschwinden zu lassen, nun haben wir es umgeändert in eine "Zysten-Verhinderungs-Präventiv" Behandlung. 

Nach einem erneut ausführlichen Gespräch, darüber was sich seit dem Telefon-Termin (siehe Beitrag #61, 62) getan hat, ging die Behandlung los. Meine Heilpraktikerin arbeitet so: 

(1. nicht immer: Irisdiagnose) 2. Bestimmung der geeigneten homöopathischen-, phytotherapeutischen- und Mikronährstoff-Mittel 3. Auswahl (anhand Palpation) der passenden Akupunktur-Punkte 4. Injektion der ausgewählten Mittel in die ausgewählten Akupunktur-Punkte; 
Weil dies für mich sehr anstrengend ist, bekomme ich nach den Injektionen immer noch eine kleine Aromatherapie und Beruhigungsmassage; 

Bei normaler Akupunktur bin ich immer sehr Unterzucker gefährdet, Nein! ich habe immer einen starken Unterzucker, deshalb wendet sie die reine Akupunktur bei mir nicht an. 

Ziel dieser Behandlung war nun wieder: die Durchblutung bei meinen Schwachstellen zu verbessern, meine hormonelle Achse zu beeinflussen und präventiv zu arbeiten. 

Mehr als 2 oder 3 mal im Jahr bin ich nicht in Behandlung. Da die Wirkung so intensiv und nachhaltig ist. Diesmal kommt ausnahmsweise ein Termin in 3 Monaten dazwischen. 

Ich möchte noch ausdrücklich dazu sagen: meine Heilpraktikerin übt ihren Beruf schon seit mehr als 30 Jahren aus. Sie ist sowohl schulmedizinisch, pharmazeutisch und chinesisch ausgebildet. Insgesamt sehr bodenständig und kein bisschen esoterisch. Das in Kombination ist mir sehr wichtig. Denn auch hier ist mir Behandlungsqualität extrem wichtig. Über Geld spricht man ja weniger: aber auch hier ist mir eine ordentliche Rechnung mit fairem Preis sehr wichtig. 

 

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#63 Paralympics

Um ehrlich zu sein, ich verstehe überhaupt nicht, warum die olympischen Spiele nicht für Alle gemeinsam stattfinden können? Dann wären sie halt länger - ok, aber so könnten ALLE Sportler GEMEINSAM ihren Sport leben, feiern und genießen. Und da Sport immer auch Vorbild-Charakter hat, signalisiert das ein GEMEINSAMES Bild der Gesellschaft. Das wäre Inklusion!

 

 

#62 Homöopathie bei Endometriose-Zyste

Meine Heilpraktikerin ist sowohl schulmedizinisch ausgebildet, als auch pharmazeutisch. Nur so kann man, meines Erachtens, wirklich ganzheitlich therapieren. Gestern haben wir den neuen Fahrplan für die "Zystenzeit" festgelegt. Da sie mich kennt, und erst in 1 Woche einen Termin frei hat, haben wir das vorab telefonisch gemacht.

Ich schildere dir einfach mal wie MEIN alternativer Therapieversuch aussieht. Und noch ein Hinweis: für mich ist weder die Einnahme der Globuli (viel Zucker! - da meine Mengen über einzelne Stück hinaus gehen), noch die Einnahme von Tabletten (MilchZUCKER!) noch die Einnahme mit Alkohol geeignet. Am liebsten nehme ich die Ampullen, die ich auch ins Wasserglas geben kann oder mir selbst spritze (als Diabetikerin bin ich das gewöhnt). Ampullen sind leider viel teurer und deshalb mische ich, kleine Mengen Globuli und Ampullen. 

Schritt 1: Durchblutung verbessern mit Cerebrum
Als Diabetikerin habe ich eine schlechtere Durchblutung. Und meine Schwachstelle ist mein Kopf und das linke Auge. Auf dem ich ja auch schon eine diabetische Retinopathie habe. Vormittags ist meine schlechte Zeit. 
Zum Frühstück 10 Globuli Cerebrum  

Schritt 2: Endometrium gegen die Endometriose und Zyste. 
Circa 25 Globuli oder eine Ampulle in ein 1 Liter Wasser und über den Tag verteilt trinken. 

Schritt 3: Lachesis (mein Konstitutionsmittel und wirksam gegen Endometriose und Zysten) 
Circa 20 Globuli oder eine Ampulle in 1 Liter Wasser und über den Tag verteilt trinken. 

Zusätzlich ein MEIN Heilkräutertee, aus: Frauenmantel, Schafgarbe, Löwenzahn, Brennnessel und Schachtelhalm;  Die Kombination aus Bitterstoffen, entzündungshemmenden und strukturgebenden Pflanzenwirkstoffen beeinflusst, Leber/Galle, Diabetes, Zyste und ist blutreinigend bzw. harntreibend um die Schmerzmittel besser ausscheiden zu können. 

Wie ich nächste Woche behandelt werde, folgt...

Bitte beachte: Ich schildere MEINE Therapie und MEINE Symptome. Sowohl schulmedizinisch als auch alternativmedizinisch bin ich ständig in Betreuung. Ich wende die alternativmedizinischen Therapien in Kombination zur schulmedizinischen an. Bitte nicht auf eigene Faust, ohne Rücksprache mit deinem ArztIn oder TherapeutIn, nachmachen! :-)

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#60 Phytotherapie - meine grüne Medizin

Um meinen Körper in dieser besonders anstrengenden "Zystenzeit" bestmöglich zu unterstützen, möchte ich euch meine grünen Helferlein vorstellen. Mir bedeuten sie unendlich viel, wahre Schätze! 

Ich versuche die gesundheitsfördernden Wirkungen unserer heimischen Kräuter und Pflanzen für mich zu nutzen, um meine Durchblutung zu verbessern, die Entzündungsreaktion in Schach zu halten, eventuell weniger Schmerzmittel nehmen zu müssen und einfach soviel Hilfe in meinen Körper zu bekommen wie möglich. 

Meine Kräuterküche findest du in meinen Rezepten und vielleicht hast du ja auch Lust mal das ein oder andere Essen zu "vergrünen"?

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#58 Zysten - Wundermittel?

Klar, bin ich immer wieder neu in Aufruhr, wenn ich wieder mehr Beschwerden habe. Dann recherchiere ich noch mehr als sonst und überlege mir, was für mich die Lösung sein könnte. Diesmal muss ich aber sagen, soviel Unfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es ist so schade, dass im Bereich der alternativen Heilmethoden (Homöopathie, TCM, etc...) aber vor allem der Ernährung, so konfuse, wild durcheinander gewürfelte "Weisheiten" gibt. 

Ist doch klar, wenn man eine schlechte Diagnose erhält, dass man sich Sorgen macht und alles tun möchte damit sich die Situation verbessert. Auch ich habe mich heute dabei ertappt, dass ich mich gefragt, habe: "sollte ich dies oder jenes noch ausprobieren". Bei genauerem Hinschauen, habe ich mich nur genauso verwirren lassen. Unwissenschaftliche, unseriöse Informationen sind selbst für Fachleute manchmal schwer zu enttarnen. 

Mein Wunsch ist, dass die Zyste von selbst verschwindet. Dass dabei Frischkäse helfen soll oder eine Frucht (deren Namen ich nicht mal mehr erinnere) aus exotischen Ländern...? Gleichzeitig aber weder Milchprodukte oder Fruchtzucker gegessen werden soll (so die Empfehlung) ist nicht nur ein Widerspruch in sich selbst, sondern Quatsch. Ein Wundermittel nach dem anderen wird angepriesen, teilweise schwer erhältlich in unseren Breitengraden, verleitet mich wirklich nachzudenken und zu sagen: "da stimmt doch was nicht!". 

Mein Fazit:
1. so schlecht, wie diese Information mir weis machen möchten, ist mein bisheriges Verhalten nicht. 
2. ich lasse mir keine Glaubenssätze, die mir die Schuld an meiner Erkrankung geben, einreden. 
3. denn: mehr als ich für meine Gesundheit tue, geht nicht mehr. 
4. ich will mein Leben genießen! Dazu gehört für mich neben vielen anderen Dingen, eine wunderbar köstliche, genussreiche, abwechslungsreiche Ernährung. 
5. Verbote oder Extreme kommen mir nicht auf den Teller!

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#56 Mehr oder weniger Beschwerden durch die Kälte?

Endometriose: weniger durch die Kälte, als den vereisten Boden habe ich mehr Schmerzen. Laufen auf eisigem Boden tut mir weh, weil ich nicht entspannt laufen kann. Das passiert ganz automatisch. Schneeräumen ist für mein Unterstübchen eine Katastrophe. 

Diabetes Typ 1: Im Winter habe ich weniger und andere Bewegung als zu anderen Jahreszeiten mit gemäßigten Temperaturen. Aktuell bewege ich mich zu wenig. Deshalb muss ich mehr Insulin spritzen. Das ist aber auch manchmal doof, weil:
Wenn ich draußen unterwegs bin, schwitze ich viel schneller, die Durchblutung kommt schlagartig in Schwung und der Blutzucker sinkt viel schneller zu stark ab.

Für mich eindeutig: Mehr! Ich habe das Gefühl in mir stockt alles. 

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#54 Blutzucker messen ohne Stechen - die Apple Watch?

Ja, ich gebe es zu, ich bin Apple Fan geworden. Ich trage zwar keine Armbanduhr, aber dafür würde ich eine Ausnahme machen. Für alle die genauso neugierig sind wie ich:
Gestern habe ich eine englische TV Werbung der Apple Watch gesehen. Darin wird das "nicht investive" Glukose Monitoring per Hautsensor und seine Vorteile - das Plus an Sicherheit für Typ 1 Diabetiker - beworben. Schau hier
Ich habe allerdings noch keine Information gefunden, dass dieses Feature bereits erhältlich ist. Click hier, das sagt Apple dazu. Weißt du mehr?

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#53 Body Devices

Je technisierter die Diabetestherapie wird, desto mehr “Body Devices” so nenne ich sie mal, werden auf den Markt gebracht. Eigentlich eine super Sache oder? 
Der einzig große Nachteil, in meinen Augen, sie sind alle noch "invasiv". Ohne die Hautbarriere zu durchbrechen, kommt kein mir bekanntes aus. Und das verträgt nun mal nicht jeder. 

Ich hatte auch lange eine Insulinpume. Erst versprach sie die große Freiheit, ich war von der Technik begeistert. Dann begann sie mich mehr und mehr zu nerven. Die Freiheit schwand und ich fühlte mich nur noch angekettet.  

Seitdem möchte nichts mehr an meinem Körper haben. Aufgrund dessen wurde mir folgendes gesagt: In der Facharzt-Sprache gibt es die Bezeichnung “meine Krankheitsverarbeitung sei noch nicht abgeschlossen”. Ich frage mich wann das jemals sein soll? Bei einer Erkrankung die einen sekündlich daran erinnert, dass sie nun für immer da ist. Etwas das an mir klebt oder hängt, verstärkt das extrem. 

Mein kleines Stück Unabhängigkeit ist die Freiheit, nichts am Körper zu haben. DAS hilft mir bei meiner Krankheitsbewältigung!

#52 Zerbrechlich wie eine Glaskugel

Ihr werdet sicher auch bemerkt haben, dass ich mal etwas positiver schreibe und manchmal etwas betrübter. Woran liegt das?

Ich bin mit und ohne Krankheiten unterschiedlich gut gelaunt. Obwohl ich immer versuche eine positive Grundstimmung zu halten sind betrübte Zwischentöne unvermeidbar. An ganz schlechten Tagen habe ich sogar eine echte Schreibblockade. Mir ist wichtig das nicht hinten runter fallen zu lassen. Denn ich selbst kann mit Blogs nicht viel anfangen, wenn immer nur dargestellt wird "wie toll" alles ist. Da fühle ich mich überhaupt nicht abgeholt. Für die schlechten Tage, ist es auch wichtig zu wissen wie du damit umgehen kannst. Jeder ist anders und vielleicht kannst du dir bei mir was abgucken? 

Die Momente in denen es mir rundherum super gut geht sind selten. Ich manage meinen Alltag, meine Krankheiten, meine Wünsche, Hoffnungen und Ziele. Ich finde das anstrengend und habe manchmal Mühe, nicht wie eine filigrane Glaskugel zu zerbrechen. Einzelne Kratzer kann ich ganz gut wegstecken. Risse oder Sprünge sind schon schwerer zu verkraften. Manchmal reicht ein schiefer Blick, ein Missverständnis, eine Verhaltensweise und "pling" schon ist die Glaskugel zerbrochen. Besonders in Momenten, in denen es mir gesundheitlich nicht gut geht. Im Alltag habe ich eine ziemlich gute Strategie entwickelt wie andere Menschen das nicht so schnell sehen können, um mich zu schützen und nicht als "empfindlich", "kompliziert" oder "irgendwie komisch" abgestempelt zu werden. In manchen Situationen passt es einfach nicht so gut, das nach Außen zu tragen. Für kurze Momente super, langfristig keine gute Idee. Um dich zu motivieren dich nicht zu verstecken und zu dir selbst zu stehen,  schreibe ich darüber und meinen Blog macht es authentischer. 

 

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#49 Sport und Ernährung - wichtig bei Diabetes

Nach meinem Abitur wollte ich liebend gerne Sportwissenschaften studieren. Fast hätte es geklappt, wenn ich nicht genau in dem Vorbereitungsjahr für die Sport-Eignungsprüfung Diabetes Typ 1 bekommen hätte. Der Sport-Test lief gut, jedoch habe ich einen Rückzieher gemacht, da ich es mir einfach nicht zugetraut habe "auf den Punkt fit zu sein" in all den Prüfungssituationen die während des Studiums auf mich zugekommen wären. Das ist ja ohne Diabetes schon eine Herausforderung. Ziel wäre es gewesen mich mit der Sport-Ernährung zu befassen. Und wie es im Leben so läuft...es hat geklappt, das mit der Sport-Ernährung. In einem speziellen Lehrgang der TU München konnte ich alles darüber lernen. Wer sich auch dafür interessiert? 

Schaut einfach mal auf meine aktuellen diätschmankerl Blog-Einträge und verfolgt meine Miniserie "Sport und Ernährung" anlässlich der olympischen Winterspiele ⛷

 

#44 Hoher Blutzucker durch Stress?

Ich werde immer wieder gefragt, ob das möglich ist, dass der Blutzucker - auch wenn man nichts ist - ansteigt? Und auch hoch bleibt?  

Ja! 

Denn bei Stress wird u.a. Cortison ausgeschüttet. Das ist Gegenspieler zum Insulin und schwächt die Insulin Wirkung im Körper ab.   

In Situation die du mit den Worten: Stress, Angst, Anspannung, Schmerzen, Leistungsdruck, Lernstress, Prüfungen, etc...; in Verbindung bringst ist das sehr gut möglich und sogar sehr wahrscheinlich. 

Da jeder Situationen anders empfindet, ist es auch möglich, dass du dich schon unwohl fühlst und andere noch gar nichts merken. Das macht aber nichts, jeder Mensch ist anders.  

Wie gehe ich damit um? 

Ich stelle mir immer die Frage, wie lange dauert mein Stress? Sind es kurze Situation unternehme ich wenig bist nichts. Dauert mein Stress länger, einige Tage bis hin zu Jahren, muss ich dringend eine Lösung dafür finden. Ich bin, je länger ich den Diabetes Typ 1 habe, immer weniger Stress resistent. D.h. Schon kurze Unruhe Zeiten werfen mich komplett aus der Bahn. Und damit meine ich tatsächlich komplett. Und meine Erholungszeit ist sehr lang.  

Mir hat es nie jemand gesagt, aber ich finde als Diabetiker sind wir besonders belastet und es ist in meinen Augen sehr wichtig, sich frühzeitig (nicht so wie bei mir, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war) Unterstützung, Inspiration und Anregungen zu holen um zu wissen wie du damit umgehst. 

#43 Keine Shopping Queen

Wie hat denn euer Jahr 2018 begonnen? Für mich steht fest, mein Jahresbedarf an Katastrophen für 2018, ist bereits nach 17 Tagen abgedeckt 🙉 Nicht nur, dass das Wetter sich in der Jahreszeit irrt (wenn man die Frühlingshaften letzten Tage betrachtet) sondern auch ich bin heute völlig fehl am Platz gewesen. Winterlich eingepackt um den Schneestürmen draußen zu trotzen, marschiere ich zielstrebig, durch ein bekanntes Möbelkaufhaus. Nein! Just for Fun, würde mir das sicherlich nicht einfallen, da ich sehr ungern Einkaufen gehe. Blutzuckerwert beim Start 180 mg/dl ohne Extras. Mein Frühstücks-Porridge sollte ausreichend vorhalten. Falsch gedacht! Wenn ihr also das nächste mal beim Einkaufen, jemandem an einem ungewöhnlichen Fleck sitzen seht, der Traubenzucker oder Saft in sich reinstopft, dann könnte ich das sein. Denn bereits nach wenigen Minuten ging es mit einem Hitzeanfall los, dazu kamen wackelige Knie, Schwitzen, Unsicherheit, Panik und ich wollte nur noch eins: schnell raus da! 

Das schaffte ich aber nicht, denn vor mir blockierte ein Trödler nach dem anderen, den Weg. Ok, dann eben Notfall Location. In eine stille Ecke setzten und Not-BE essen und zwar schnell. Dumm nur, wenn ein Schlaumeier nach dem anderen, meint genau da hinzuwollen wo ich gerade saß um meinen blitzartig aufgetreten Unterzucker in den Griff zu bekommen. Natürlich hatte keiner soviel Aufmerksamkeit besessen, mich entweder in Ruhe zu lassen oder besser noch Hilfe anzubieten 🤔

Was war das Problem? Scheinbar reagiert mein Körper auf plötzlich auftretende Hitze mittlerweile so stark, dass innerhalb von Minuten die Durchblutung so angekurbelt wird, dass ich einen starken Unterzucker bekomme. Das ist für mich in dieser Schnelligkeit und Heftigkeit neu und erfordert neue Notfall Strategien!

#42 Meine Tipps für das Weihnachtsfest mit Typ 1 Diabetes - Gastautoren Blog Beitrag

https://www.mytherapyapp.com/de/blog/weihnachten-mit-diabetes-5-tipps

da bin ich doch total aus dem Knusperhäuschen! Jipieeeee, ich freue mich sehr. Was für ein toller Jahresabschluss und es hat mir riesig Spaß gemacht für euch kreativ zu sein. Danke lieber Florian und Danke an alle anderen bei Smartpatient!!!

Für mich ist heute schon Weihnachten :-) Einfach toll

 

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#37 Weg mit den Scheuklappen!

und weg mit dem eigenen Tunnel!

Wie oft passiert es mir, dass... ich Dinge klar stellen muss, weil mich jemand vor vollendete Tatsachen stellt, die in seinen Augen die logische Schlussfolgerung dessen sind, was er sieht und damit automatisch richtig sein müssen? Dafür aber die korrigierende ehrliche Antwort meinerseits und somit die Wahrheit überhaupt nicht wahrnehmen, allenfalls zu einem skeptischen Stirnrunzeln führt, weil es so weit ausserhalb dessen ist, was für sie vorstellbar ist. Es lebe der eigene Tunnel!

Dass, das keinem weiterhilft ist selbsterklärend! 

Mein Tipp: Leute! stellt Fragen, seit neugierig, offen und unvoreingenommen, könnte sein, dass man ja auch mal auf Überraschungen, Ideen und Inspiration trifft ;-) 

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