Stress

Stress klingt gleich so negativ. Dabei gibt es auch positiven Stress.
Überleg doch mal, was bei dir Freude oder tolle Ereignisse für Gefühle auslösen? Daran kannst du dich mitsamt deinem Körper erinnern in schlechten Zeiten.

Trinken

Nein, kein Alkohol!

Die Getränke werden viel zu wenig beachtet. Dabei sind sie genauso wichtig wie das Essen. Denkst du im Alltag daran ausreichend zu trinken?

Body Devices

Je technisierter die Diabetestherapie wird, desto mehr “Body Devices” so nenne ich sie mal, werden auf den Markt gebracht. Eigentlich eine super Sache oder? 
Der einzig große Nachteil, in meinen Augen, sie sind alle noch "invasiv". Ohne die Hautbarriere zu durchbrechen, kommt kein mir bekanntes aus. Und das verträgt nun mal nicht jeder. 

Ich hatte auch lange eine Insulinpume. Erst versprach sie die große Freiheit, ich war von der Technik begeistert. Dann begann sie mich mehr und mehr zu nerven. Die Freiheit schwand und ich fühlte mich nur noch angekettet.  

Seitdem möchte nichts mehr an meinem Körper haben. Aufgrund dessen wurde mir folgendes gesagt: In der Facharzt-Sprache gibt es die Bezeichnung “meine Krankheitsverarbeitung sei noch nicht abgeschlossen”. Ich frage mich wann das jemals sein soll? Bei einer Erkrankung die einen sekündlich daran erinnert, dass sie nun für immer da ist. Etwas das an mir klebt oder hängt, verstärkt das extrem. 

Mein kleines Stück Unabhängigkeit ist die Freiheit, nichts am Körper zu haben. DAS hilft mir bei meiner Krankheitsbewältigung!

Keine Shopping Queen

Wie hat denn euer Jahr 2018 begonnen? Für mich steht fest, mein Jahresbedarf an Katastrophen für 2018, ist bereits nach 17 Tagen abgedeckt 🙉 Nicht nur, dass das Wetter sich in der Jahreszeit irrt (wenn man die Frühlingshaften letzten Tage betrachtet) sondern auch ich bin heute völlig fehl am Platz gewesen. Winterlich eingepackt um den Schneestürmen draußen zu trotzen, marschiere ich zielstrebig, durch ein bekanntes Möbelkaufhaus. Nein! Just for Fun, würde mir das sicherlich nicht einfallen, da ich sehr ungern Einkaufen gehe. Blutzuckerwert beim Start 180 mg/dl ohne Extras. Mein Frühstücks-Porridge sollte ausreichend vorhalten. Falsch gedacht! Wenn ihr also das nächste mal beim Einkaufen, jemandem an einem ungewöhnlichen Fleck sitzen seht, der Traubenzucker oder Saft in sich reinstopft, dann könnte ich das sein. Denn bereits nach wenigen Minuten ging es mit einem Hitzeanfall los, dazu kamen wackelige Knie, Schwitzen, Unsicherheit, Panik und ich wollte nur noch eins: schnell raus da! 

Das schaffte ich aber nicht, denn vor mir blockierte ein Trödler nach dem anderen, den Weg. Ok, dann eben Notfall Location. In eine stille Ecke setzten und Not-BE essen und zwar schnell. Dumm nur, wenn ein Schlaumeier nach dem anderen, meint genau da hinzuwollen wo ich gerade saß um meinen blitzartig aufgetreten Unterzucker in den Griff zu bekommen. Natürlich hatte keiner soviel Aufmerksamkeit besessen, mich entweder in Ruhe zu lassen oder besser noch Hilfe anzubieten 🤔

Was war das Problem? Scheinbar reagiert mein Körper auf plötzlich auftretende Hitze mittlerweile so stark, dass innerhalb von Minuten die Durchblutung so angekurbelt wird, dass ich einen starken Unterzucker bekomme. Das ist für mich in dieser Schnelligkeit und Heftigkeit neu und erfordert neue Notfall Strategien!

Weg mit den Scheuklappen!

und weg mit dem eigenen Tunnel!

Wie oft passiert es mir, dass... ich Dinge klar stellen muss, weil mich jemand vor vollendete Tatsachen stellt, die in seinen Augen die logische Schlussfolgerung dessen sind, was er sieht und damit automatisch richtig sein müssen? Dafür aber die korrigierende ehrliche Antwort meinerseits und somit die Wahrheit überhaupt nicht wahrnehmen, allenfalls zu einem skeptischen Stirnrunzeln führt, weil es so weit ausserhalb dessen ist, was für sie vorstellbar ist. Es lebe der eigene Tunnel!

Dass, das keinem weiterhilft ist selbsterklärend! 

Mein Tipp: Leute! stellt Fragen, seit neugierig, offen und unvoreingenommen, könnte sein, dass man ja auch mal auf Überraschungen, Ideen und Inspiration trifft ;-) 

Badewannen Spezial :-)

(Tja, wer jetzt eine wässrig-erotische Geschichte erwartet :-) den muss ich leeeeider enttäuschen). Ich liebe Wasser in jeglicher Form! Natürlich liebe ich es auch, in meiner Badewanne abzutauchen. Eigentlich müsste ich es mittlerweile besser wissen...und doch passiert es mir immer wieder. Kaum tauche ich ab, sinkt mein Blutzucker. Die Wärme regt die Durchblutung an und scheinbar verbessert es dadurch auch die Insulin Wirkung. Und schwups, habe ich nach dem Baden einen Unterzucker. Dann schaltet sich wieder mein Hirn ein und meldet, "das weißt du doch, das passiert öfter". Ja, aber nicht häufig genug um es als Standard in meine Denke mit aufzunehmen, sage ich ;-) und ausserdem messe ich meistens vor dem Baden, den Blutzucker, überlege ob ich noch aktives Insulin habe, ob ich gesportelt habe und ob sonst was sein könnte, das für einen Unterzucker hilfreich wirken könnte. Da sieht man es eben, das Wenigste ist vorhersehbar!