#76 Sommerpause

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und ein paar Worte dazu...
Mir geht es genauso. Im Internet bin ich es gewohnt immer wieder Neuigkeiten zu erfahren. Klicke ich auf eine Seite und lese keine Neuigkeiten bin ich irgendwie enttäuscht. Die Spannung und Vorfreude sind weg. Für mich als Bloggerin ist es wichtig in der Online Welt präsent zu sein. Eine Pause zu machen geht eigentlich gar nicht. Und es tut mir auch leid, wenn du eine Information suchst und nicht findest während meiner Sommerpause. Für mich steht meine Sommerpause unter dem Motto: Achtsamkeit! Ich habe bemerkt, dass ich mich zunehmend schlechter fühle, dünnhäutiger werde und mich einfach vieles sehr anstrengt, meine Kreativität ist weg und meine Ideen auch.

Pause.

 

#74 diätschmankerl - live im TV 📺 Klappe die 2.

ich bin stolz wie Oskar🤗🙏😍 

dennoch möchte ich euch folgendes sagen, denn schließlich habe ich diesen Blog und berichte aus meinem Leben. Auch wenns manchmal unangenehm ist. 

Linkes Bild: Obwohl ich aufgeregt war für den ersten Dreh. Ich habe super gut geschlafen und hatte den ganzen Tag über keine Schmerzen, super Blutzucker Werte und keine Panik. Ich habe mich ausgeschlafen fit und gefühlt.

Rechtes Bild: Gestern war einfach nicht mein Tag. Das ist deutlich zu sehen. Die Nacht verlief schlaflos (ich konnte einfach nicht schlafen) hatte schon den Tag zuvor bis über den gesamten Tag, Blutzuckerwerte von 200 bis 350 mg/dl, hatte Endometriose Schmerzen und Panikgefühle 😖 ich wäre am liebsten auf und davon gerannt. Was tun? Hätte ich den Fernsehleuten absagen sollen? Mein Körper sagt: Ja, unbedingt. Mein Verantwortungsbewusstsein sagt: Nein, das geht doch nicht. 

Aber ich habe ja in den letzten Jahren dazu gelernt! Weil ich vor lauter “wieder auf die Beine kommen” viel, zu viel gemacht habe, muss jetzt wieder eine Pause her.

Also erstmal wieder erholen und Kraft tanken. Ganz wichtig! 

(Achja und für alle die denken... ich würde gut verdienen durch die Fernseh Engagements? Falsch gedacht🤥)

 

#75 Vlogging?

Was meinst du? Ja oder Nein? Möchtet ihr mich als auch Vloggerin sehen? Ich bin doch etwas skeptisch und kamerascheu. Beim Fotos knipsen habe ich mich ein wenig an die Kamera gewöhnen können, auch dank lieber Menschen hinter der Kamera, aber filmen? Ich weiß ja nicht... Allerdings hatte ich Riesen Spaß beim Fernseh-Dreh ☺️ Ich bin gespannt auf deine Meinung

#74 verantwortungs- bewusster Umgang mit der Erde

Weil ich festgestellt habe, dass das einfach noch nicht selbstverständlich ist ....

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Erde, der Ernährung, den Lebensmitteln, den Menschen und Tieren ist mir wichtig. Deshalb habe ich mich schon lange entschieden, überall dort wo es möglich ist, auf ressourcenschonende Produkte im Sinne des Menschen- und Tierschutzes zurückzugreifen und mich auch für das Ehrenamt bzw. Wohltätigkeit einzusetzen. 

Ich verwende beispielsweise (vegane) Naturkosmetik ohne Tierversuche. Kaufe Fleisch beim Bauern, mit Fisch ist das schwieriger, achte einfach ein bißchen auf mein Kaufverhalten. Ich suche viel umher. Probiere teure und günstige Produkte. Bio-und nicht Bio/konventionelle Produkte. Bestellte mal von weither und bin mit langen Transportwegen auch nicht begeistert. Wie ich es drehe und wende, Kompromisse muss ich leider eingehen. Es muss nicht immer alles neu gekauft sein, Gebrauchtes kann genauso gut sein und manchmal ist weniger mehr. Der Strom für meinen Computer ist Naturstrom aus regenerativen Energiequellen. Das Flyer Papier ist Naturpapier und wünschenswert ist, wenn meine Kooperationspartner eine ähnliche Einstellung haben. Ein eAuto würde ich gerne fahren, aber das kann ich mir einfach nicht leisten. 

Bei Medikamenten ist es schwierig bis unmöglich Einfluss zu nehmen (Bsp: Insulin oder Teststreifen). Sind es Medikamente die ich wirklich brauche, die ich gut vertrage und die mir wirklich helfen, okay, dann komme ich nicht darum herum. Bei der Pille war das nicht so und dann ist es für mich ein weiterer Punkt mich dagegen zu entscheiden. 

Wie in allen Bereichen des Lebens und steht unsere Gesellschaft vor Herausforderungen die mit althergebrachtem Denken und Lösungsansätzen nicht zu meistern sind. Deshalb unterstütze ich gerne Initiativen und Menschen die sich um neue Lösungsansätze Gedanken machen 😉 🍀 Vielleicht auch dich? Schreib mir doch einfach mal was du für eine kreative Idee hast, ich bin gespannt! 

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#73 Diätschmankerl - live im TV 🎥

Toll! Toll! Toll! Jeder fängt mal klein an. Schritt für Schritt. Auch mit der Gesundheit geht es Schritt für Schritt. Vor circa 4 Jahre bin ich fast genau am gleichen Fleck (am Münchener Viktualienmarkt) aufgrund meiner Krankheiten, zusammengebrochen. Vor Schmerzen. Hatte Panik und dachte die Welt ist zu Ende. Seitdem war ich nicht mehr dort. Gestern bin ich zurückgekehrt ... An den gleichen Fleck. Voller Vorfreude! Wie ein kleines Kind habe ich mich gefreut, dass ich das geschafft habe! Es gibt viele schlechte Tage, aber bitte bitte glaub an dich und nimm dir fest vor, dass es wieder besser wird 💖

https://www.welt.de/gesundheit/video176516274/Verbraucherzentralen-Nahrungsergaenzungsmittel-fuer-Kinder-oft-zu-hoch-dosiert.html

 

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#70 Zeitumstellung

Wer hat an der Uhr gedreht? 

Ja, ich bin ein Uhrenmuffel...die exakte Zeit versetzt mich mindestens einmal täglich in Stress. Eigentlich möchte ich viel lieber nach meiner inneren Uhr leben. Aber in unserer Gesellschaft eher schwierig. Eine Armbanduhr trage ich deshalb auch nicht. Dennoch weiß ich ziemlich genau, wieviel Uhr es ist und wie lange ich brauche. 

Ich gehöre zu den vielen Menschen die auf die Zeitumstellung sehr gut verzichten können. Auch zu der Zeit als ich sehr viel geschäftlich gereist bin, haben mich die Zeitzonen kräftig durcheinander gewirbelt. 

Und ja, jedesmal stellt sich mir die Frage vor oder zurück? Wie lästig!!!

Es ist zwar nur 1 Stunde, aber ich habe trotzdem Schwierigkeiten in der Diabetes-Feinabstimmung. Irgendwie passt es einfach nicht. Das dauert bis zu 2 Wochen. Manchmal vergesse ich sogar die Zeit ma Blutzuckermessgerät umzustellen und als ich noch die Insulinpumpe hatte, war das genauso doof. Vor allem kostet es mich viel Energie mit meinem Bio-Rhythmus klarzukommen. Energieaufwand den ich mir wirklich gerne für was anderes sparen würde. 

Also 👍 für die Abschaffung der Zeitumstellung! 

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#68 Negative Gedanken

Oder: das bringt doch alles nichts, wozu überhaupt noch aufstehen morgens? 

Heute ist mir mal danach ein etwas unschönes Thema anzusprechen.

Kennst du es auch? Du hast keine Lust dich mit deiner Krankheit, deinem Alltag UND der Krankheit, einfach mit allem was das betrifft auseinander zusetzen? Viel mehr noch, du willst gar nicht aufstehen, weil es dir einfach alles zu viel ist? Bei mir sind es diese oder ähnliche Gedanken. Vielleicht bei dir auch? 

Eine Zeit lang dachte ich: jetzt werd ich auch noch depressiv? Ohje, das darf ich nicht zulassen! Nicht das auch noch! Viele Jahre hat mich das belastet, weil ich nicht wusste wie ich damit umgehen sollte. Von ärztlicher Seite kamen wenig brauchbare Infos. Alternativ Therapeuten sahen sich veranlasst ihr gesamtes schräg esoterisches Wissen auszupacken, das mir genauso wenig weitergeholfen hat. Die Fachleute im Bereich Psychologie oder ähnlich, sehen einen in diesem Punkt ja sowieso als belastet an. Denn ihrer Ansicht nach steckt hinter jeder körperlichen Beschwerde eine psychische Ursache und mir wurde der Rat gegeben dringend was tun, sonst würde es nur noch viel schlimmer

Der einzige der immer an mich glaubt, ist mein Diabetologe: der meinte, ich sei auch nicht ”verrückter” als andere Menschen 👍  das tut immer gut zu hören.

Es war nicht einfach MEINEN Weg zu finden, aber ich wusste die ganze Zeit. All das passt einfach nicht zu mir, das bin ich nicht! Ich fühlte mich missverstanden. Aber wie komme ich weiter?

Tadaaaa! Wahrscheinlich fragst auch du dich, was Ernährung und Marketing miteinander zu tun haben? Stimmt erstmal nix ausser, dass es einfach meine beiden Lieblingsbereiche des Lebens sind. Im Bereich Medizin, Psychologie und Ernährung bin ich einfach auf keine Antwort auf meine Fragen gestoßen, ABER im Marketing! Wer hätte das gedacht? Um den Bogen wieder zu bekommen...und dich nicht mit total begeistertem Marketing Geschwafel zu langweilen... die Neurowissenschaftliche Forschung beschäftigt sich intensiv mit dem Gehirn des Menschen und desse Einflussfaktoren für gute und schlechte Gefühle. Was beeinflusst deine Leistungsfähigkeit? Was begeistert dich? Und was für biochemische Abläufe stecken hinter Was ist normal und was ist krank? Wie sind die Reaktionen des Gehirns auf körperliche Beschwerden? Wie kann man Einfluss nehmen?

FAZIT: Aufgrund dieser biologischen und biochemischen Abläufe im Gehirn & Körper, ist es ganz NORMAL, dass Krankheiten schlechte Gefühle auslösen. Genauso wie Wohlbefinden gute Gefühle auslöst 🤩 Das ist weder unnormal, komisch, krank oder sonst was. Deshalb muss sich keiner schämen, komisch vorkommen oder sich schlecht fühlen dadurch 🌸 jeder der einem etwas anderes weis machen möchte, hat die neuesten Erkenntnisse der Forschung noch nicht wahrgenommen. 

Ich finde das sehr erleichternd. Ich komme dank dieses Wissens viel besser zurecht. Ich wünschte nur  diese Information früher gehabt zu haben, denn dann hätte ich mir so manch schweren Gedanken und grübelnde Nacht weniger antun müssen. Ich bin im Nachhinein immer noch fast sauer auf die Personen die mir (obwohl ich Hilfe gesucht habe) unbedacht ihre “Erklärungen und Hilfen” an den Kopf geschmettert haben ohne zu überdenken, was die Folgen ihrer Aussagen sein könnten. Nämlich dass ich mich noch schlechter gefühlt habe und mir selbst ein schlechtes Gewissen gemacht habe. Zusätzlich zu dem von Außen gemachten.

Dabei wäre es so einfach mit ein bisschen Liebe, Mitgefühl, Anteilnahme und Verständnis die schlechten Gefühle in gute umzuwandeln 😍 . 

Also bitte nicht verzweifeln! Jeder und Jede gibt ihr Allerbestes um mit der Krankheit & dem Leben zurecht zukommen. Man darf sich damit auch schlecht fühlen, genauso wie man sich gut fühlen darf. 

Sich Hilfe, Unterstützung und ein offenes Ohr zu suchen, kann wenn gewünscht ein Weg sein, damit umzugehen. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache und deshalb: finde deinen eigenen Weg! Denn nur der ist für dich der Richtige! 💜🔮  Egal ob alleine oder mit Unterstützung! 

#67 Diabetes Neu? Was tun?

Ich weiß nicht warum, aber ich denke in letzter Zeit immer wieder an die Zeit (na tolle Formulierung 🙈) als ich ganz neu Diabetes bekommen habe. Soviele Fragen stellten sich mir plötzlich. Damals gab es ja noch kein Internet und alles musste ich mir mühsam erfragen. Von Pontius zu Pilatus rennen und vielen Leuten viele Fragen stellen. Zur Diabetes-Eintellung (alleine der Begriff ist schon Quatsch, denn eine finale Einstellung gibt es nicht, es ändert sich immer irgendwas) war ich 1 Woche in einer Klinik. Was ich nach wie vor unsinnig finde, denn der Klinikalltag hat nichts mit dem Leben zu Hause zu tun. 

Wieder zu Hause stellte sich mir immer wieder die Frage, wie reagieren die Menschen wenn ich Blutzucker messe und Insulin spritze? Im privaten Umfeld war das ok, aber öffentlich? Ich ging von Anfang an recht offen damit um, bis ich (gerade von älteren Menschen) immer wieder offenkundige Anfeindungen erlebte. Manchmal unangenehm! Zusätzlich ist für mich der zweite Punkt: die Hygiene, ein Thema. Ich hasse es auf öffentlichen Toiletten, im Zug, im Hotel, auf einem Kongress, bei einer Fortbildung, mit "quasi" schmutzigen Händen messen und spritzen zu müssen. Deshalb hab ich immer Desinfektionstücher dabei. Luxuriöse Entspannung ist es für mich, alles das, schön sauber und bequem zu Hause machen zu können. Was das messen und spritzen in meinem privaten Umfeld betrifft, bin ich immer noch offen. Wenn ich privat jemanden Neuen kennenlerne, frage ich dennoch höflichkeitshalber  ob es ok ist? Damit habe ich sehr gute Erfahrung gemacht. Denn nicht jeder kann Nadeln und Blut sehen (ich eigentlich auch nicht😌) und das möchte ich respektieren. 

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#61 "Schwierig"

Ja, aber echt! 

Die Oberärztin steht vor mir, versucht ein optimistisches Gesicht aufzusetzen (was ihr nur für wenige Sekunden gelingt) und sagt zu mir: "es ist wirklich schwierig". Kurzum es gibt keine heilsame Therapie für mich. Abwarten, Hormontherapie oder Operation. Aber das ist alles nur "Symptom-Kosmetik". Es dreht sich alles im Kreis und alles hat enorme Auswirkungen auf mich. Mittlerweile reden wir nicht mehr von "nur" erhöhten Blutzuckerwerten oder "Schmerzen" sondern von weitaus mehr. Diabetes Typ 1 alleine ist noch zu bewerkstelligen. Endometriose vielleicht auch. Aber beides in Kombination, ist wie Pest und Cholera zusammen. Leider muss ich es so drastisch sagen, denn es ist einfach die Realität. 

Die Zyste macht mich so schwach und bringt einfach alles durcheinander, dass ich (wie bereits vor der Gebärmutter Entfernung und ein Grund dafür) wieder in der gleichen Misere bin. Wenn es meinem Körper zuviel wird, wird mir schwarz vor Augen und schwups ist der Kreislauf im Keller und ich "weg". Deshalb bin ich als Notfall in der Gyn Ambulanz "meiner" Klinik gelandet. Dank Infusionen ging es mir wieder besser. 

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#56 Mehr oder weniger Beschwerden durch die Kälte?

Endometriose: weniger durch die Kälte, als den vereisten Boden habe ich mehr Schmerzen. Laufen auf eisigem Boden tut mir weh, weil ich nicht entspannt laufen kann. Das passiert ganz automatisch. Schneeräumen ist für mein Unterstübchen eine Katastrophe. 

Diabetes Typ 1: Im Winter habe ich weniger und andere Bewegung als zu anderen Jahreszeiten mit gemäßigten Temperaturen. Aktuell bewege ich mich zu wenig. Deshalb muss ich mehr Insulin spritzen. Das ist aber auch manchmal doof, weil:
Wenn ich draußen unterwegs bin, schwitze ich viel schneller, die Durchblutung kommt schlagartig in Schwung und der Blutzucker sinkt viel schneller zu stark ab.

Für mich eindeutig: Mehr! Ich habe das Gefühl in mir stockt alles. 

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#54 Blutzucker messen ohne Stechen - die Apple Watch?

Ja, ich gebe es zu, ich bin Apple Fan geworden. Ich trage zwar keine Armbanduhr, aber dafür würde ich eine Ausnahme machen. Für alle die genauso neugierig sind wie ich:
Gestern habe ich eine englische TV Werbung der Apple Watch gesehen. Darin wird das "nicht investive" Glukose Monitoring per Hautsensor und seine Vorteile - das Plus an Sicherheit für Typ 1 Diabetiker - beworben. Schau hier
Ich habe allerdings noch keine Information gefunden, dass dieses Feature bereits erhältlich ist. Click hier, das sagt Apple dazu. Weißt du mehr?

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#53 Body Devices

Je technisierter die Diabetestherapie wird, desto mehr “Body Devices” so nenne ich sie mal, werden auf den Markt gebracht. Eigentlich eine super Sache oder? 
Der einzig große Nachteil, in meinen Augen, sie sind alle noch "invasiv". Ohne die Hautbarriere zu durchbrechen, kommt kein mir bekanntes aus. Und das verträgt nun mal nicht jeder. 

Ich hatte auch lange eine Insulinpume. Erst versprach sie die große Freiheit, ich war von der Technik begeistert. Dann begann sie mich mehr und mehr zu nerven. Die Freiheit schwand und ich fühlte mich nur noch angekettet.  

Seitdem möchte nichts mehr an meinem Körper haben. Aufgrund dessen wurde mir folgendes gesagt: In der Facharzt-Sprache gibt es die Bezeichnung “meine Krankheitsverarbeitung sei noch nicht abgeschlossen”. Ich frage mich wann das jemals sein soll? Bei einer Erkrankung die einen sekündlich daran erinnert, dass sie nun für immer da ist. Etwas das an mir klebt oder hängt, verstärkt das extrem. 

Mein kleines Stück Unabhängigkeit ist die Freiheit, nichts am Körper zu haben. DAS hilft mir bei meiner Krankheitsbewältigung!

#52 Zerbrechlich wie eine Glaskugel

Ihr werdet sicher auch bemerkt haben, dass ich mal etwas positiver schreibe und manchmal etwas betrübter. Woran liegt das?

Ich bin mit und ohne Krankheiten unterschiedlich gut gelaunt. Obwohl ich immer versuche eine positive Grundstimmung zu halten sind betrübte Zwischentöne unvermeidbar. An ganz schlechten Tagen habe ich sogar eine echte Schreibblockade. Mir ist wichtig das nicht hinten runter fallen zu lassen. Denn ich selbst kann mit Blogs nicht viel anfangen, wenn immer nur dargestellt wird "wie toll" alles ist. Da fühle ich mich überhaupt nicht abgeholt. Für die schlechten Tage, ist es auch wichtig zu wissen wie du damit umgehen kannst. Jeder ist anders und vielleicht kannst du dir bei mir was abgucken? 

Die Momente in denen es mir rundherum super gut geht sind selten. Ich manage meinen Alltag, meine Krankheiten, meine Wünsche, Hoffnungen und Ziele. Ich finde das anstrengend und habe manchmal Mühe, nicht wie eine filigrane Glaskugel zu zerbrechen. Einzelne Kratzer kann ich ganz gut wegstecken. Risse oder Sprünge sind schon schwerer zu verkraften. Manchmal reicht ein schiefer Blick, ein Missverständnis, eine Verhaltensweise und "pling" schon ist die Glaskugel zerbrochen. Besonders in Momenten, in denen es mir gesundheitlich nicht gut geht. Im Alltag habe ich eine ziemlich gute Strategie entwickelt wie andere Menschen das nicht so schnell sehen können, um mich zu schützen und nicht als "empfindlich", "kompliziert" oder "irgendwie komisch" abgestempelt zu werden. In manchen Situationen passt es einfach nicht so gut, das nach Außen zu tragen. Für kurze Momente super, langfristig keine gute Idee. Um dich zu motivieren dich nicht zu verstecken und zu dir selbst zu stehen,  schreibe ich darüber und meinen Blog macht es authentischer. 

 

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#50 Hi to my international followers

Great to see you! Thanks a lot for following me all over the world 😊
I appreciate it very much! 
If you like, send me a message. I' m really curious about the challenges you face in your life with diabetes type 1 or endometriosis and what you do to cope with. 
Actually I'm getting ready for some carnival fun as a mermaid. One of the things I have introduced in 2018 - have more fun 🎉

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#49 Sport und Ernährung - wichtig bei Diabetes

Nach meinem Abitur wollte ich liebend gerne Sportwissenschaften studieren. Fast hätte es geklappt, wenn ich nicht genau in dem Vorbereitungsjahr für die Sport-Eignungsprüfung Diabetes Typ 1 bekommen hätte. Der Sport-Test lief gut, jedoch habe ich einen Rückzieher gemacht, da ich es mir einfach nicht zugetraut habe "auf den Punkt fit zu sein" in all den Prüfungssituationen die während des Studiums auf mich zugekommen wären. Das ist ja ohne Diabetes schon eine Herausforderung. Ziel wäre es gewesen mich mit der Sport-Ernährung zu befassen. Und wie es im Leben so läuft...es hat geklappt, das mit der Sport-Ernährung. In einem speziellen Lehrgang der TU München konnte ich alles darüber lernen. Wer sich auch dafür interessiert? 

Schaut einfach mal auf meine aktuellen diätschmankerl Blog-Einträge und verfolgt meine Miniserie "Sport und Ernährung" anlässlich der olympischen Winterspiele ⛷