#68 Negative Gedanken

Oder: das bringt doch alles nichts, wozu überhaupt noch aufstehen morgens? 

Heute ist mir mal danach ein etwas unschönes Thema anzusprechen.

Kennst du es auch? Du hast keine Lust dich mit deiner Krankheit, deinem Alltag UND der Krankheit, einfach mit allem was das betrifft auseinander zusetzen? Viel mehr noch, du willst gar nicht aufstehen, weil es dir einfach alles zu viel ist? Bei mir sind es diese oder ähnliche Gedanken. Vielleicht bei dir auch? 

Eine Zeit lang dachte ich: jetzt werd ich auch noch depressiv? Ohje, das darf ich nicht zulassen! Nicht das auch noch! Viele Jahre hat mich das belastet, weil ich nicht wusste wie ich damit umgehen sollte. Von ärztlicher Seite kamen wenig brauchbare Infos. Alternativ Therapeuten sahen sich veranlasst ihr gesamtes schräg esoterisches Wissen auszupacken, das mir genauso wenig weitergeholfen hat. Die Fachleute im Bereich Psychologie oder ähnlich, sehen einen in diesem Punkt ja sowieso als belastet an. Denn ihrer Ansicht nach steckt hinter jeder körperlichen Beschwerde eine psychische Ursache und mir wurde der Rat gegeben dringend was tun, sonst würde es nur noch viel schlimmer

Der einzige der immer an mich glaubt, ist mein Diabetologe: der meinte, ich sei auch nicht ”verrückter” als andere Menschen 👍  das tut immer gut zu hören.

Es war nicht einfach MEINEN Weg zu finden, aber ich wusste die ganze Zeit. All das passt einfach nicht zu mir, das bin ich nicht! Ich fühlte mich missverstanden. Aber wie komme ich weiter?

Tadaaaa! Wahrscheinlich fragst auch du dich, was Ernährung und Marketing miteinander zu tun haben? Stimmt erstmal nix ausser, dass es einfach meine beiden Lieblingsbereiche des Lebens sind. Im Bereich Medizin, Psychologie und Ernährung bin ich einfach auf keine Antwort auf meine Fragen gestoßen, ABER im Marketing! Wer hätte das gedacht? Um den Bogen wieder zu bekommen...und dich nicht mit total begeistertem Marketing Geschwafel zu langweilen... die Neurowissenschaftliche Forschung beschäftigt sich intensiv mit dem Gehirn des Menschen und desse Einflussfaktoren für gute und schlechte Gefühle. Was beeinflusst deine Leistungsfähigkeit? Was begeistert dich? Und was für biochemische Abläufe stecken hinter Was ist normal und was ist krank? Wie sind die Reaktionen des Gehirns auf körperliche Beschwerden? Wie kann man Einfluss nehmen?

FAZIT: Aufgrund dieser biologischen und biochemischen Abläufe im Gehirn & Körper, ist es ganz NORMAL, dass Krankheiten schlechte Gefühle auslösen. Genauso wie Wohlbefinden gute Gefühle auslöst 🤩 Das ist weder unnormal, komisch, krank oder sonst was. Deshalb muss sich keiner schämen, komisch vorkommen oder sich schlecht fühlen dadurch 🌸 jeder der einem etwas anderes weis machen möchte, hat die neuesten Erkenntnisse der Forschung noch nicht wahrgenommen. 

Ich finde das sehr erleichternd. Ich komme dank dieses Wissens viel besser zurecht. Ich wünschte nur  diese Information früher gehabt zu haben, denn dann hätte ich mir so manch schweren Gedanken und grübelnde Nacht weniger antun müssen. Ich bin im Nachhinein immer noch fast sauer auf die Personen die mir (obwohl ich Hilfe gesucht habe) unbedacht ihre “Erklärungen und Hilfen” an den Kopf geschmettert haben ohne zu überdenken, was die Folgen ihrer Aussagen sein könnten. Nämlich dass ich mich noch schlechter gefühlt habe und mir selbst ein schlechtes Gewissen gemacht habe. Zusätzlich zu dem von Außen gemachten.

Dabei wäre es so einfach mit ein bisschen Liebe, Mitgefühl, Anteilnahme und Verständnis die schlechten Gefühle in gute umzuwandeln 😍 . 

Also bitte nicht verzweifeln! Jeder und Jede gibt ihr Allerbestes um mit der Krankheit & dem Leben zurecht zukommen. Man darf sich damit auch schlecht fühlen, genauso wie man sich gut fühlen darf. 

Sich Hilfe, Unterstützung und ein offenes Ohr zu suchen, kann wenn gewünscht ein Weg sein, damit umzugehen. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache und deshalb: finde deinen eigenen Weg! Denn nur der ist für dich der Richtige! 💜🔮  Egal ob alleine oder mit Unterstützung!