#46 (Fein-) Gefühl statt Psycho...

Auf der Suche nach professioneller Unterstützung im Umgang mit Diabetes und Endometriose, stelle ich enttäuscht fest: es gibt sie nicht! 

Ich will meiner psychologischen TherapeutIn (egal welcher Sparte) nicht erst x-mal erklären müssen wie mein Alltag und die damit verbundenen Herausforderungen sind, nur um dann von besagter Person zu hören, „wenn ich das gewusst hätte, dabei kann ich sie nicht unterstützen, das ist ja so komplex!“ Fazit: Vertane Zeit und Energie! 

Das Einzige was mir als Operationsvorbereitung und Nachbereitung sehr gut getan hat, war die EMDR Therapie. Davon kann ich nur Gutes berichten und ich war mit der Fachperson sehr zufrieden. 

Dass der „Psycho-Ansatz“ der klassischen Psychologie oder Psychotherapie, grundsätzlich nicht zu mir passt, weiß ich nun endgültig, da ich mehrmals wöchentlich im anderen Kontext mit einer PsychologIN zu tun habe und wir in keiner Handlungs-oder Denkweise zusammen passen. Ich empfinde diesen Menschen als „kalt“, „stumpf“, „gefühllos“, „verkopft“, „verkrampft“, „humorlos“, „steif“ und eigentlich noch viel mehr... natürlich ist es immer eine Frage der Wellenlänge, aber so ging’s mir bisher mit allen Fachpersonen aus diesem Bereich und den komischen Ratschlägen dir mir erteilt wurden.   

Da gerade die psychische Seite von vielen als „Tabu-Thema“ gesehen wird, ist mein ganz großes Plädoyer für mehr Gefühl und weniger Psycho...! Denn ich finde es dreht sich doch alles um das Gefühl im Umgang miteinander, das Gefühl das man eventuell vermisst, weil man sein Leben nicht so leben kann wie Gesunde oder auch das Gefühl als Mensch angenommen zu werden mit all den „Zipperlein“ die man hat u.s.w.; Ich bin ausserdem für lebenspraktische Hilfe und einen gesunden Menschenverstand!  

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