#45 Warum wird existierendes Wissen nicht angewendet?

Solange alles gut läuft gibt es keine Probleme. Man geht zum Arzt bekommt mehr oder weniger was man will und geht wieder. 

Wenn es nicht läuft fangen die Probleme an. Dann muss man nicht nur damit fertig werden, dass man sich elend fühlt, sondern auch damit wie gut oder schlecht man behandelt wird. Mich macht das fertig und ich fühle mich dadurch doppelt so schlecht. Noch mehr, je länger der Spießrutenlauf dauert, desto kränker werde ich. 

Die wenigen Minuten die ich Zeit habe den Therapeuten zu erklären wie es mir geht, reichen nicht aus und schwups, schon stecke ich in einer Schublade. Meistens zucken die Therapeuten mit den Schultern und können mir kaum helfen. Selten stimmen Einschätzung der Ärzte und die vorgeschlagene Behandlung hilfreich für mich überein.

Beispiel:seit einigen Jahren erlebe ich keinen Muskelkater mehr, sondern starke Schmerzen nach dem  "Sport" . Zunehmend schlimmer und ohne Schmerzmittel geht oft gar nix mehr.

Keiner der Sportärzte oder Diabetologen oder Orthopäden oder alternativ Therapeuten,  kann mir erklären warum das so ist oder was ich zur Verbesserung machen kann.  Ahnungslosigkeit weit und breit.

Zufällig schaue ich eine Wissenschafts-TV Sendung und finde Antworten auf genau diese Frage. Englische Forscher und Sportmediziner erklären genau was im Muskel Stoffwechsel eines Gesunden passiert. Das diese Prozesse bei mir als Typ 1 Diabetikerin teilweise ins Negative wenden ist selbsterklärend. 

Warum kann mir in einer Universitätsstadt wie München das keiner erklären? Warum wird existierendes Wissen nicht angewendet?

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