#80 Wissen-E: Lifestyle oder echt?

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Mein Fall-Beispiel aus dem Alltag:

Eine junge Medizinstudentin vermutet Endometriose zu haben. Dies vermutet sie, weil sie während der Periode starke Schmerzen hat. Ihr Freund habe sich daraufhin informiert was man “alternativ” (ausser Schmerzmittel zu nehmen) sonst noch machen kann. Natürlich, die Ernährung umstellen, denn daran sei alles Schuld.
Ihre Selbst-Diagnose ist: 100% Gluten & Laktose Intoleranz. Auf diesen beiden “Diagnosen” beharrt sie steif und fest ohne jemals medizinische Tests gemacht zu haben. Ernährungsempfehlungen habe sie aus dem Internet. Ein Gespräch bei einer Ernährungsfachkraft sei für sie überflüssig, da sie Medizin studiert und jeden vehement über gesunde Ernährung aufklärt. Ihre Umwelt informiert sie ständig, warum sie dies oder jenes nicht essen darf. (Dieses Bild stellt sie nach Aussen dar).

Was sich allerdings in der ernährungsmedizinischen Anamnese gezeigt hat, war ein anderes Bild:

  1. Fachwissen Ernährung gleich “Null”

  2. Die Ernährungsempfehlungen aus dem Internet waren falsch

  3. Blutwerte und alle notwendigen ernährungsmedizinischen Tests sind gut. Keine Zöliakie oder Laktoseintoleranz

  4. Sie sagt: Für sie ist eine glutenfreie & laktosefreie Ernährung im Alltag nicht umsetzbar, weil zu kompliziert und schwer zu bekommen. Sie könnte nicht mehr Feiern gehen, keiner Einladung zum Essen folgen und einkaufen bzw. in der Mensa Essen sei nicht praktikabel. Deshalb isst sie wieder ganz normal. Nur wenn es gesellschaftlich angesagt ist, würde sie sich glutenfrei & laktosefrei ernähren 😳

Meine Lieben, jeder der Zöliakie hat (also das, was sie vorgibt zu haben) oder unter Laktoseintoleranz leidet, fühlt sich durch diese Studentin wirklich verschaukelt. Denn diesen Menschen ist es nicht! möglich einfach mal so, wenn es in Kram passt, Gluten oder Laktose zu essen oder eben nicht.
Endometiose ist keine Lifestyle Sache, genauso wenig wie Zöliakie oder Laktoseintoleranz. Selbst-Diagnosen sind irreführend genauso wie Selbst-Therapie mit den falschen Ernährungsempfehlungen. Und Gluten oder Laktose, kann nicht für jede Krankheit Ursache sein.

#79 Fotos

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Wie ich dir schon verraten habe…habe ich meine Leidenschaft für die Knipserei entdeckt. Dabei bin ich weit weg von perfekt oder professionell. Ich möchte auch gar nicht alle technischen Details kennen. Ich möchte intuitiv und spontan im passenden Augenblick ein schönes Foto machen. Was ich mir auch noch vorgenommen habe: meine Bilder so wenig wie möglich nachzubearbeiten.
Wo sind meine Bilder? Natürlich hier im Blog, auf Facebook oder Instagram. Sei neugierig und schau da auch vorbei 🤩

#78 Wissen-E: Ein Lebensmittelwunder?

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#Ernährungsmythos Nr. 1

Immer wieder wird Ein Lebensmittel mit Wunderwirkung von der Öffentlichkeit entdeckt. Kürzlich habe ich in einem anderen Blog gelesen der Brokkoli zum Wundermittel gegen Endometriose erklärt.
Das ist “Käse”!
Es macht keinen Sinn, sich nur auf eine kleine Lebensmittel Auswahl zu beschränken. Vor allem nicht, wenn sie ökologisch eine Katastrophe ist. Bei Brokkoli nun nicht der Fall, aber warum gerade Nur der Brokkoli so toll sein soll? Und alles andere nicht? In vielen Lebensmitteln steckt Wahnsinns Power! Wichtig ist immer die Vielfalt.
Manchmal würde essen alleine schon reichen 😉

#76 Sommerpause

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und ein paar Worte dazu...
Mir geht es genauso. Im Internet bin ich es gewohnt immer wieder Neuigkeiten zu erfahren. Klicke ich auf eine Seite und lese keine Neuigkeiten bin ich irgendwie enttäuscht. Die Spannung und Vorfreude sind weg. Für mich als Bloggerin ist es wichtig in der Online Welt präsent zu sein. Eine Pause zu machen geht eigentlich gar nicht. Und es tut mir auch leid, wenn du eine Information suchst und nicht findest während meiner Sommerpause. Für mich steht meine Sommerpause unter dem Motto: Achtsamkeit! Ich habe bemerkt, dass ich mich zunehmend schlechter fühle, dünnhäutiger werde und mich einfach vieles sehr anstrengt, meine Kreativität ist weg und meine Ideen auch.

Pause.

 

#75 Wissen-E: Klartext Ernährungs-beratung

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Es liegt mir schon lange auf der Zunge und nun ist es wirklich an der Zeit das mal loszuwerden.
Ich weiß gar nicht wieviel Quatsch man sich noch ausdenken kann und wie egal einem die Verantwortung gegenüber derer ist, die verzweifelt um Rat suchen und Hilfe wirklich brauchen. Superfood hier, Zuckerfrei dort, Gluten verträgt sowieso keiner mehr und Kuhmilch ist auch Gift. Fast schon jeder der eine Packung Fertigprodukt aus dem Supermarkt Regal nehmen kann, fühlt sich befähigt Ernährungsberater zu sein. Echt jetzt?

Ganz klar: ohne Superfood kann man sich hervorragend gesund ernähren und hat noch den positiven Zusatzeffekt keine Drittländer auszubeuten. Ohne Zucker kann man eben nicht Leben, denn ohne Glukose funktioniert das Gehirn leider nicht. Menschen mit Zöliakie haben schlimme Beschwerden, die nichts mit Lifestyle zu tun haben sondern kaum auszuhalten sind und keineswegs hat man grundsätzlich eine Weizenunverträglichkeit nur weil das gerade “in” ist.
Aber wenn wir nicht endlich respektvoller mit der Erde, den Tieren und ja auch den Milchkühen umgehen, vergiften wir uns mit den Lebensmitteln selbst, aber da stecken wir schon unaufhaltsam mittendrin. Und weil das scheinbar immer noch nicht genug ist, ist es den Meisten einfach zu kompliziert, zu unbequem oder nicht salonfähig genug, sich wirklich um eine einfache, regionale, abwechslungsreiche Ernährung zu bemühen, die weniger kostet als Fertigprodukte aus dem Supermarkt. Damit hätte man schon genug zu tun, klingt aber nicht so schick. 

Bei fast jeder Anfrage zur Ernährungsberatung erlebe ich, dass die Ratsuchenden total verunsichert sind. Sie schildern mir wie sehr sie mit der Informationsflut in den Medien überfordert sind. Wie besorgt sie sind, weil sie es nicht schaffen so zu essen wie die Medien, das Internet, selbstangelernte Ernährungsberater, Besserwisser, Familie oder Bekannte das raten.

Ich finde das grauenhaft und habe größtes Mitgefühl. Glücklicherweise kann ich als Ernährungstherapeutin dazu beitragen, dass Essen wieder mit Genuss, Erleichterung, Sicherheit und Wohlbefinden verbunden sind. Denn jeder weiß wie unglaublich wichtig eine positive Einstellung zu sich, seinem Körper und zu seiner Krankheit sind.

Vielleicht ist es einfach noch nicht bekannt? In Österreich u.a. Ländern ist das ganz klar geregelt nur ehrlich gesagt, wir Deutschen sind dazu nicht in der Lage klar festzusetzen, dass Ernährungsberatung und -therapie nur von entsprechend qualifizierten Menschen durchgeführt werden darf. Das wäre zu unser aller Wohl! Auch die so hoch gepriesenen Heilpraktiker oder klassischen Ärzte, haben nicht die Kompetenz in Sachen Ernährung wie Diätassistenten oder Ernährungswissenschaftler! https://de.wikipedia.org/wiki/Diätassistent

Fazit:
Ernährungsberatung und - therapie gehört immer in die Hände von Fachleuten. Alle die es nicht sind... meine ehrliche Antwort wäre... Klappe halten! Denn Sicherheit geht vor - das sollte man sich Wert sein.

#74 diätschmankerl - live im TV 📺 Klappe die 2.

ich bin stolz wie Oskar🤗🙏😍 

dennoch möchte ich euch folgendes sagen, denn schließlich habe ich diesen Blog und berichte aus meinem Leben. Auch wenns manchmal unangenehm ist. 

Linkes Bild: Obwohl ich aufgeregt war für den ersten Dreh. Ich habe super gut geschlafen und hatte den ganzen Tag über keine Schmerzen, super Blutzucker Werte und keine Panik. Ich habe mich ausgeschlafen fit und gefühlt.

Rechtes Bild: Gestern war einfach nicht mein Tag. Das ist deutlich zu sehen. Die Nacht verlief schlaflos (ich konnte einfach nicht schlafen) hatte schon den Tag zuvor bis über den gesamten Tag, Blutzuckerwerte von 200 bis 350 mg/dl, hatte Endometriose Schmerzen und Panikgefühle 😖 ich wäre am liebsten auf und davon gerannt. Was tun? Hätte ich den Fernsehleuten absagen sollen? Mein Körper sagt: Ja, unbedingt. Mein Verantwortungsbewusstsein sagt: Nein, das geht doch nicht. 

Aber ich habe ja in den letzten Jahren dazu gelernt! Weil ich vor lauter “wieder auf die Beine kommen” viel, zu viel gemacht habe, muss jetzt wieder eine Pause her.

Also erstmal wieder erholen und Kraft tanken. Ganz wichtig! 

(Achja und für alle die denken... ich würde gut verdienen durch die Fernseh Engagements? Falsch gedacht🤥)

 

#75 Vlogging?

Was meinst du? Ja oder Nein? Möchtet ihr mich als auch Vloggerin sehen? Ich bin doch etwas skeptisch und kamerascheu. Beim Fotos knipsen habe ich mich ein wenig an die Kamera gewöhnen können, auch dank lieber Menschen hinter der Kamera, aber filmen? Ich weiß ja nicht... Allerdings hatte ich Riesen Spaß beim Fernseh-Dreh ☺️ Ich bin gespannt auf deine Meinung

#74 verantwortungs- bewusster Umgang mit der Erde

Weil ich festgestellt habe, dass das einfach noch nicht selbstverständlich ist ....

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Erde, der Ernährung, den Lebensmitteln, den Menschen und Tieren ist mir wichtig. Deshalb habe ich mich schon lange entschieden, überall dort wo es möglich ist, auf ressourcenschonende Produkte im Sinne des Menschen- und Tierschutzes zurückzugreifen und mich auch für das Ehrenamt bzw. Wohltätigkeit einzusetzen. 

Ich verwende beispielsweise (vegane) Naturkosmetik ohne Tierversuche. Kaufe Fleisch beim Bauern, mit Fisch ist das schwieriger, achte einfach ein bißchen auf mein Kaufverhalten. Ich suche viel umher. Probiere teure und günstige Produkte. Bio-und nicht Bio/konventionelle Produkte. Bestellte mal von weither und bin mit langen Transportwegen auch nicht begeistert. Wie ich es drehe und wende, Kompromisse muss ich leider eingehen. Es muss nicht immer alles neu gekauft sein, Gebrauchtes kann genauso gut sein und manchmal ist weniger mehr. Der Strom für meinen Computer ist Naturstrom aus regenerativen Energiequellen. Das Flyer Papier ist Naturpapier und wünschenswert ist, wenn meine Kooperationspartner eine ähnliche Einstellung haben. Ein eAuto würde ich gerne fahren, aber das kann ich mir einfach nicht leisten. 

Bei Medikamenten ist es schwierig bis unmöglich Einfluss zu nehmen (Bsp: Insulin oder Teststreifen). Sind es Medikamente die ich wirklich brauche, die ich gut vertrage und die mir wirklich helfen, okay, dann komme ich nicht darum herum. Bei der Pille war das nicht so und dann ist es für mich ein weiterer Punkt mich dagegen zu entscheiden. 

Wie in allen Bereichen des Lebens und steht unsere Gesellschaft vor Herausforderungen die mit althergebrachtem Denken und Lösungsansätzen nicht zu meistern sind. Deshalb unterstütze ich gerne Initiativen und Menschen die sich um neue Lösungsansätze Gedanken machen 😉 🍀 Vielleicht auch dich? Schreib mir doch einfach mal was du für eine kreative Idee hast, ich bin gespannt! 

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#73 Diätschmankerl - live im TV 🎥

Toll! Toll! Toll! Jeder fängt mal klein an. Schritt für Schritt. Auch mit der Gesundheit geht es Schritt für Schritt. Vor circa 4 Jahre bin ich fast genau am gleichen Fleck (am Münchener Viktualienmarkt) aufgrund meiner Krankheiten, zusammengebrochen. Vor Schmerzen. Hatte Panik und dachte die Welt ist zu Ende. Seitdem war ich nicht mehr dort. Gestern bin ich zurückgekehrt ... An den gleichen Fleck. Voller Vorfreude! Wie ein kleines Kind habe ich mich gefreut, dass ich das geschafft habe! Es gibt viele schlechte Tage, aber bitte bitte glaub an dich und nimm dir fest vor, dass es wieder besser wird 💖

https://www.welt.de/gesundheit/video176516274/Verbraucherzentralen-Nahrungsergaenzungsmittel-fuer-Kinder-oft-zu-hoch-dosiert.html

 

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#72 Denk an das Gute!

Irgendwie ist es mir heute ein Bedürfnis dir zusagen, denk an all das Gute und Schöne! Allzuschnell erinnert man sich nur an das Schlechte. Die Gedanken kreisen darum, was schon wieder alles nicht klappt. Der Blutzucker ist nicht so wie erhofft, der HbA1C Wert nicht so wie er sein soll, die Schmerzen immer da wenn du sie nicht brauchen kannst und auf der anderen Seite, das riesig große schlechte Gewissen, xyz, schon wieder nicht gemacht zu haben. Sich nicht ausreichend gut um sich selbst zu kümmern, die Trainings Übungen für die Lendenwirbelsäule nicht gemacht zu haben, das Essen nicht so eingehalten wie vorgenommen... es gibt unzählige Beispiele.  Das zieht mich immer nur noch mehr runter und ärgert mich. Denn wer kommt schon und lobt einen? Keiner! Kaum ein Therapeut spricht davon, was ich alles FÜR meinen Körper mache und das man merkt, dass das hilft. Nein! Der Fokus liegt immer nur auf dem Negativen. Das ist mies! Und absolut nicht mehr zeitgemäß! In der Neurologie ist bekannt, dass der Fokus auf den Stärken und dem Positiven auch den Rest der nicht so toll läuft, automatisch verbessert.  Und ein eines möchte ich mal in aller Deutlichkeit sagen! WIR ALLE tun unser BESTES!!! 💗 

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#70 Zeitumstellung

Wer hat an der Uhr gedreht? 

Ja, ich bin ein Uhrenmuffel...die exakte Zeit versetzt mich mindestens einmal täglich in Stress. Eigentlich möchte ich viel lieber nach meiner inneren Uhr leben. Aber in unserer Gesellschaft eher schwierig. Eine Armbanduhr trage ich deshalb auch nicht. Dennoch weiß ich ziemlich genau, wieviel Uhr es ist und wie lange ich brauche. 

Ich gehöre zu den vielen Menschen die auf die Zeitumstellung sehr gut verzichten können. Auch zu der Zeit als ich sehr viel geschäftlich gereist bin, haben mich die Zeitzonen kräftig durcheinander gewirbelt. 

Und ja, jedesmal stellt sich mir die Frage vor oder zurück? Wie lästig!!!

Es ist zwar nur 1 Stunde, aber ich habe trotzdem Schwierigkeiten in der Diabetes-Feinabstimmung. Irgendwie passt es einfach nicht. Das dauert bis zu 2 Wochen. Manchmal vergesse ich sogar die Zeit ma Blutzuckermessgerät umzustellen und als ich noch die Insulinpumpe hatte, war das genauso doof. Vor allem kostet es mich viel Energie mit meinem Bio-Rhythmus klarzukommen. Energieaufwand den ich mir wirklich gerne für was anderes sparen würde. 

Also 👍 für die Abschaffung der Zeitumstellung! 

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#68 Negative Gedanken

Oder: das bringt doch alles nichts, wozu überhaupt noch aufstehen morgens? 

Heute ist mir mal danach ein etwas unschönes Thema anzusprechen.

Kennst du es auch? Du hast keine Lust dich mit deiner Krankheit, deinem Alltag UND der Krankheit, einfach mit allem was das betrifft auseinander zusetzen? Viel mehr noch, du willst gar nicht aufstehen, weil es dir einfach alles zu viel ist? Bei mir sind es diese oder ähnliche Gedanken. Vielleicht bei dir auch? 

Eine Zeit lang dachte ich: jetzt werd ich auch noch depressiv? Ohje, das darf ich nicht zulassen! Nicht das auch noch! Viele Jahre hat mich das belastet, weil ich nicht wusste wie ich damit umgehen sollte. Von ärztlicher Seite kamen wenig brauchbare Infos. Alternativ Therapeuten sahen sich veranlasst ihr gesamtes schräg esoterisches Wissen auszupacken, das mir genauso wenig weitergeholfen hat. Die Fachleute im Bereich Psychologie oder ähnlich, sehen einen in diesem Punkt ja sowieso als belastet an. Denn ihrer Ansicht nach steckt hinter jeder körperlichen Beschwerde eine psychische Ursache und mir wurde der Rat gegeben dringend was tun, sonst würde es nur noch viel schlimmer

Der einzige der immer an mich glaubt, ist mein Diabetologe: der meinte, ich sei auch nicht ”verrückter” als andere Menschen 👍  das tut immer gut zu hören.

Es war nicht einfach MEINEN Weg zu finden, aber ich wusste die ganze Zeit. All das passt einfach nicht zu mir, das bin ich nicht! Ich fühlte mich missverstanden. Aber wie komme ich weiter?

Tadaaaa! Wahrscheinlich fragst auch du dich, was Ernährung und Marketing miteinander zu tun haben? Stimmt erstmal nix ausser, dass es einfach meine beiden Lieblingsbereiche des Lebens sind. Im Bereich Medizin, Psychologie und Ernährung bin ich einfach auf keine Antwort auf meine Fragen gestoßen, ABER im Marketing! Wer hätte das gedacht? Um den Bogen wieder zu bekommen...und dich nicht mit total begeistertem Marketing Geschwafel zu langweilen... die Neurowissenschaftliche Forschung beschäftigt sich intensiv mit dem Gehirn des Menschen und desse Einflussfaktoren für gute und schlechte Gefühle. Was beeinflusst deine Leistungsfähigkeit? Was begeistert dich? Und was für biochemische Abläufe stecken hinter Was ist normal und was ist krank? Wie sind die Reaktionen des Gehirns auf körperliche Beschwerden? Wie kann man Einfluss nehmen?

FAZIT: Aufgrund dieser biologischen und biochemischen Abläufe im Gehirn & Körper, ist es ganz NORMAL, dass Krankheiten schlechte Gefühle auslösen. Genauso wie Wohlbefinden gute Gefühle auslöst 🤩 Das ist weder unnormal, komisch, krank oder sonst was. Deshalb muss sich keiner schämen, komisch vorkommen oder sich schlecht fühlen dadurch 🌸 jeder der einem etwas anderes weis machen möchte, hat die neuesten Erkenntnisse der Forschung noch nicht wahrgenommen. 

Ich finde das sehr erleichternd. Ich komme dank dieses Wissens viel besser zurecht. Ich wünschte nur  diese Information früher gehabt zu haben, denn dann hätte ich mir so manch schweren Gedanken und grübelnde Nacht weniger antun müssen. Ich bin im Nachhinein immer noch fast sauer auf die Personen die mir (obwohl ich Hilfe gesucht habe) unbedacht ihre “Erklärungen und Hilfen” an den Kopf geschmettert haben ohne zu überdenken, was die Folgen ihrer Aussagen sein könnten. Nämlich dass ich mich noch schlechter gefühlt habe und mir selbst ein schlechtes Gewissen gemacht habe. Zusätzlich zu dem von Außen gemachten.

Dabei wäre es so einfach mit ein bisschen Liebe, Mitgefühl, Anteilnahme und Verständnis die schlechten Gefühle in gute umzuwandeln 😍 . 

Also bitte nicht verzweifeln! Jeder und Jede gibt ihr Allerbestes um mit der Krankheit & dem Leben zurecht zukommen. Man darf sich damit auch schlecht fühlen, genauso wie man sich gut fühlen darf. 

Sich Hilfe, Unterstützung und ein offenes Ohr zu suchen, kann wenn gewünscht ein Weg sein, damit umzugehen. Aber auch das ist nicht jedermanns Sache und deshalb: finde deinen eigenen Weg! Denn nur der ist für dich der Richtige! 💜🔮  Egal ob alleine oder mit Unterstützung! 

#67 Diabetes Neu? Was tun?

Ich weiß nicht warum, aber ich denke in letzter Zeit immer wieder an die Zeit (na tolle Formulierung 🙈) als ich ganz neu Diabetes bekommen habe. Soviele Fragen stellten sich mir plötzlich. Damals gab es ja noch kein Internet und alles musste ich mir mühsam erfragen. Von Pontius zu Pilatus rennen und vielen Leuten viele Fragen stellen. Zur Diabetes-Eintellung (alleine der Begriff ist schon Quatsch, denn eine finale Einstellung gibt es nicht, es ändert sich immer irgendwas) war ich 1 Woche in einer Klinik. Was ich nach wie vor unsinnig finde, denn der Klinikalltag hat nichts mit dem Leben zu Hause zu tun. 

Wieder zu Hause stellte sich mir immer wieder die Frage, wie reagieren die Menschen wenn ich Blutzucker messe und Insulin spritze? Im privaten Umfeld war das ok, aber öffentlich? Ich ging von Anfang an recht offen damit um, bis ich (gerade von älteren Menschen) immer wieder offenkundige Anfeindungen erlebte. Manchmal unangenehm! Zusätzlich ist für mich der zweite Punkt: die Hygiene, ein Thema. Ich hasse es auf öffentlichen Toiletten, im Zug, im Hotel, auf einem Kongress, bei einer Fortbildung, mit "quasi" schmutzigen Händen messen und spritzen zu müssen. Deshalb hab ich immer Desinfektionstücher dabei. Luxuriöse Entspannung ist es für mich, alles das, schön sauber und bequem zu Hause machen zu können. Was das messen und spritzen in meinem privaten Umfeld betrifft, bin ich immer noch offen. Wenn ich privat jemanden Neuen kennenlerne, frage ich dennoch höflichkeitshalber  ob es ok ist? Damit habe ich sehr gute Erfahrung gemacht. Denn nicht jeder kann Nadeln und Blut sehen (ich eigentlich auch nicht😌) und das möchte ich respektieren. 

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#66 Wie wurde ich heilpraktisch behandelt?

Der Vollständigkeit halber nun auch noch die versprochene Info, über meine heilpraktische Behandlung. Eigentlich mit dem Ziel, die Zyste verschwinden zu lassen, nun haben wir es umgeändert in eine "Zysten-Verhinderungs-Präventiv" Behandlung. 

Nach einem erneut ausführlichen Gespräch, darüber was sich seit dem Telefon-Termin (siehe Beitrag #61, 62) getan hat, ging die Behandlung los. Meine Heilpraktikerin arbeitet so: 

(1. nicht immer: Irisdiagnose) 2. Bestimmung der geeigneten homöopathischen-, phytotherapeutischen- und Mikronährstoff-Mittel 3. Auswahl (anhand Palpation) der passenden Akupunktur-Punkte 4. Injektion der ausgewählten Mittel in die ausgewählten Akupunktur-Punkte; 
Weil dies für mich sehr anstrengend ist, bekomme ich nach den Injektionen immer noch eine kleine Aromatherapie und Beruhigungsmassage; 

Bei normaler Akupunktur bin ich immer sehr Unterzucker gefährdet, Nein! ich habe immer einen starken Unterzucker, deshalb wendet sie die reine Akupunktur bei mir nicht an. 

Ziel dieser Behandlung war nun wieder: die Durchblutung bei meinen Schwachstellen zu verbessern, meine hormonelle Achse zu beeinflussen und präventiv zu arbeiten. 

Mehr als 2 oder 3 mal im Jahr bin ich nicht in Behandlung. Da die Wirkung so intensiv und nachhaltig ist. Diesmal kommt ausnahmsweise ein Termin in 3 Monaten dazwischen. 

Ich möchte noch ausdrücklich dazu sagen: meine Heilpraktikerin übt ihren Beruf schon seit mehr als 30 Jahren aus. Sie ist sowohl schulmedizinisch, pharmazeutisch und chinesisch ausgebildet. Insgesamt sehr bodenständig und kein bisschen esoterisch. Das in Kombination ist mir sehr wichtig. Denn auch hier ist mir Behandlungsqualität extrem wichtig. Über Geld spricht man ja weniger: aber auch hier ist mir eine ordentliche Rechnung mit fairem Preis sehr wichtig. 

 

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#65 Phytotherapie - oder was hat geholfen?

Es wäre übertrieben zu sagen: genau DAS oder jenes hat geholfen. Meine Gynäkologin wollte von vornherein abwarten ob die Zyste sich nicht von selbst wieder zurückbildet, sie meinte es sähe danach aus, könnte aber so 3 bis 4 Wochen dauern. 

Ab dem Moment in dem ich von der Zyste wusste, sind noch mehr frische Kräuter, Heilkräutertees und gesunde Gerichte bei mir eingezogen, weil ich meine Zyste mit allem "bombardieren" wollte was mir zu Verfügung steht. 

Ich habe also mir genau die Kräuter ausgesucht, die zu mir und meinem Krankheitsbild passen. Weil ich die Ausbildung dazu habe, kann ich das selbst. Für dich: hole unbedingt Rat eines ExpertenIn ein, denn da sind einige Dinge zu beachten! Und habe die Dosierung ordentlich erhöht. Ziel war es den Blutfluss, das Lymphsystem und die Leber anzukurbeln. Zu jeder Mahlzeit standen jede Menge Kräuter und zusätzlich jeweils spezielle Kräutertees auf dem Speiseplan. Bitte nochmals beachten: keine Eigenmedikation!

Für mich gesprochen: die Zyste ist nun nach circa 8 Tage (nach Bekanntsein, insgesamt hatte ich sie wahrscheinlich circa 2 Monate) weg. Meine Gynäkologin, meine Heilpraktikerin und mein Diabetologe sind sich mit mir insofern einig: die Kräuter haben meinen Körper beim Heilungsprozess unterstützt. Was genau für das SCHNELLE Verschwinden der Zyste verantwortlich ist, kann man nicht genau sagen. (Persönlich: wundert es mich im Nachhinein nicht mehr, denn ich kenne aus meiner ernährungstherapeutischen Arbeit, einige ähnlich positive Beispiele). 

 

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#64 Mein Glückstag! Zyste ist weg!

Ich kanns kaum glauben 😳 Die Zyste ist weg! weg! weg! 

Vor dem zweiten Klinik Beratungstermin, war ich nochmal zum Gespräch bei meiner Gynäkologin. Sehr schweren Herzens, hatte ich mich eigentlich schon auf einen weiteren Krankenhausaufenthalt, eine eventuelle OP und all das eingestellt. Meine Gynäkologin wollte nochmal sicher gehen und nach meinen akuten Beschwerden kontrollieren. Und was soll ich sagen: wir alle konnten es nicht glauben, da ist nichts mehr zu sehen gewesen! Ich freu mich soooooo unendlich und kann mein Leben wieder leben 🌸

 

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#63 Paralympics

Um ehrlich zu sein, ich verstehe überhaupt nicht, warum die olympischen Spiele nicht für Alle gemeinsam stattfinden können? Dann wären sie halt länger - ok, aber so könnten ALLE Sportler GEMEINSAM ihren Sport leben, feiern und genießen. Und da Sport immer auch Vorbild-Charakter hat, signalisiert das ein GEMEINSAMES Bild der Gesellschaft. Das wäre Inklusion!